In Rempesgrün lässt es sich leben!

Vorgestellt Schöne Landschaft und Handwerksbetriebe

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Blick auf Rempesgrün. Grün ist immer dabei. Foto: Simone Zeh

Rempesgrün. Der kleine Ort Rempesgrün liegt idyllisch im Grünen. Noch bevor man in den Ort kommt, hat man einen wunderbaren Blick in die schöne Landschaft. Im Jahr 1437 wurde der Ort erstmals erwähnt als "Renntwissgrune". Am 1.Oktober 1923 wurde Rempesgrün nach Auerbach eingemeindet. Der Ort gehört damit schon länger zur Drei-Türme-Stadt, genauso wie auch Mühlgrün und Brunn, und später die Ortsteilen Reumtengrün, Schnarrtanne mit Vogelsgrün, Beerheide und Rebesgrün.

Trotzdem hat Rempesgrün seine Eigenständigkeit behalten, wenn man beispielsweise die liebevoll betreute Homepage des Ortes betrachtet. Sie zeigt die schönen Seiten des Ortes zu jeder Jahreszeit und berichtet sowohl aus der Historie wie auch von der Gegenwart.

Eine kleine Reise in die Vergangenheit

Viele hier eingestellte Bilder erinnern an das Dorfleben anno dazumal. Da gibt es Fotos vom Schul- und Heimatfest im Jahr 1961 genauso wie vom Schulfest 1951. Man erfährt, dass es einen Pfeifenclub in den 1930er Jahren, Denkmal und Bäckerei sowie einst schneesichere Winter gab. Erinnert wird an die Rempesgrüner Schule, das 50-jährige Schuljubiläum im Jahr 1935 und an den Schulalltag. Man liest vom improvisierten Jugendtreff um das Jahr 2002 (längst ist man umgezogen) und der Antennenanlage 1988, die auch für den Empfang von Westfernsehen sorgte.

Viele Menschen lebten in Rempesgrün

Ganz früher, zur Entstehung der Siedlung, so ist überliefert, zählte Rempesgrün nur wenige Einwohner, im Jahr 1551 waren es 39 an der Zahl. Im Jahr 1834 hatte der Ort bereits 845 Einwohner. Anno 1900 gehörten 402 Hektar zum "stark parzellierten Waldhufendorf".

Immerhin rund 2000 Menschen lebten damals hier. Sie arbeiteten in der Landwirtschaft, in den angrenzenden Gebieten im Bergbau oder in der Textilindustrie und später im Maschinenbau. Man produzierte am Ort auch viel in Heimarbeit, zum Beispiel gab es einst "Stickstuben" im Ort. Damals wie auch heute ist das Handwerk wichtig für den Ort.