Ingo Walther muss gehen

Fußball VFC Plauen beurlaubt den Trainer - Stadelmann/Rabe übernehmen

Der VFC Plauen hat die Reißleine gezogen: Trainer Ingo Walther musste nach zuletzt 2:15 Toren aus drei Spielen seinen Platz räumen. Bis Jahresende übernehmen der bisherige Co-Trainer Stefan Stadelmann und der sportliche Leiter André Rabe beim Fußball-Oberligisten das Ruder. Co-Trainer und Mannschaftsleiter bleibt Thomas Sesselmann. Wie die Vorstandsvorsitzende Dagmar Baumgärtel betont, ist der Schritt keinem der Verantwortlichen leicht gefallen. "Unsere sportliche Situation lässt uns jedoch keinen Spielraum. Wir müssen jetzt handeln", so Baumgärtel. Die Plauener waren nach dem Abstieg aus der Regionalliga mit der Zielstellung gestartet, im oberen Tabellendrittel einzukommen. Nach acht Spieltagen befinden sich die Vogtländer inzwischen aber als Fünftletzter im Abstiegskampf. Nur zwei Meisterschaftssiege feierte der VFC. Aus Sicht der Vereinsführung hat der Trainer ein Zeitproblem. "Sein Lebensmittelpunkt ist in Bayreuth. Wir hatten gehofft, dass er die enorm schwierige Aufgabe zeitlich stemmen kann. Wäre er hier berufstätig, würden wir ihm das zutrauen", stellte Dagmar Baumgärtel fest. Damit startet der VFC nach einem Dreivierteljahr unter Ingo Walther am Sonntag im Heimspiel gegen den SSV Markranstädt (Anstoß 14 Uhr) neu. Für die Plauener geht es nach dem jüngsten 0:7-Tiefpunkt bei FC Energie Cottbus II darum, endlich eine Trendwende herbeizuführen. Wie es ab Januar weitergeht, entscheidet auch die finanzielle Situation. Neu verschulden will sich der VFC für einen neuen Trainers nicht. kare