Institut rät zur FSME-Impfung

Experten Fallzahlen waren in den letzten Jahren rückläufig - Zecken übertragen die Krankheit

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Foto: Panumas Nikomkai/Getty Images/iStockphoto

Plauen. Die Zeckensaison hat begonnen. Der Vogtlandkreis ist bereits 2014 vom Robert-Koch-Institut zum FSME-Risikogebiet erklärt. Für die Einwohner greift seither die Impfempfehlung gegen die von Zecken übertragene Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME). "Ausschlaggebend für die Erklärung zum Risikogebiet sind jeweils die Fallzahlen der vorangegangenen fünf Jahre", teilt die Pressestelle des Landkreises mit. Demnach sind die Fallzahlen von 2013 (7), 2014 (8), 2015 (3), 2016 (1) und 2017 (2) rückläufig.

Impfung ist sicherster Schutz

Dazu muss man wissen, dass die Wissenschaftler im Robert-Koch-Institut seit 2001 die FSME-Verbreitung in ganz Deutschland akribisch untersuchen und regelmäßig Bulletins mit den aktuellen Zahlen herausgeben. Für jeden einzelnen Landkreis in Deutschland wird eine Risikobewertung abgegeben. Die Experten empfehlen den Bewohnern sogenannter FSME-Risikogebiete unbedingt eine Impfung.

"Da die FSME nicht ursächlich behandelt werden kann, bietet die Impfung den einzigen sicheren Schutz", so die Auskunft. Die Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME) ist eine Virusinfektion, die durch den gemeinen Holzbock - die in Deutschland häufigste Zeckenart - auf den Menschen übertragen wird.