Internationales Netzwerk zu Gast in Plauen

Wirtschaft In der M&S Umweltprojekt GmbH laufen die Fäden zusammen

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Prof. Dr. Ing. Peter-Wolfgang Gräber (li.) und Generalmanagerin Saskia Richter sehen in der M&S Umweltprojekt GmbH und deren Geschäftsführer Prof. Dr. Bernd Märtner einen der Netzwerk-Mittelpunkte. Foto: Karsten Repert

Plauen. Die vogtländische Wirtschaft erzielt inzwischen fast ein Drittel ihres Jahresumsatzes im Ausland. Das ist viel. Und zeigt, welches Potenzial in dieser Region steckt, die sich ganz oft selber schlecht redet, wodurch sie sich selbst schwächt. Prof. Dr. Ing. Peter-Wolfgang Gräber von der Technischen Universität in Dresden hat das Vogtland genau wie Generalmanagerin Saskia Richter von der International Business Development Consulting Group mit Sitz in Leipzig anders kennen gelernt.

Plauen ist Mittelpunkt eines internationalen Netzwerkes

Zu Gast war in der vergangenen Woche das ZIM-Kooperations-Netzwerk "Agro Ambiente". Viele Partner kamen nach Plauen. "Unser Netzwerk vereint inzwischen 16 deutsche sowie zwölf chilenische Unternehmen und Forschungseinrichtungen", berichtet die Generalmanagerin Saskia Richter. Und Peter-Wolfgang Gräber fügte hinzu: "Es geht um die Entwicklung von mittelgroßen Kläranlagen. Die werden zum Beispiel in Chile gebraucht." Im Konferenzsaal der M&S Umweltprojekt GmbH folgte wiederum deren Geschäftsführer Prof. Dr. Bernd Märtner den Ausführungen der Redner.

Geschäftsbeziehungen mit Chile können starten

Das Programm läuft unter dem Schirm des Sächsischen Staatsministeriums für Umwelt und Landwirtschaft. Die Wirtschaftsförderung Sachsen greift dem Projekt in Chile unter die Arme. "Die Vorhaben erstrecken sich auf die die Metropolregion Maule und die Region Valparaíso", ließ Saskia Richter beim Workshop in Plauen wissen.

Den Deutschen trauen die Chilenen zu, dass ihnen im Zeitalter der klimatischen Veränderungen und sinkender Grundwasserspiegel jemand hilft. "Wir arbeiten daran", glaubt zum Beispiel der Plauener Bernd Märtner an die Geschäftsbeziehungen mit den Südamerikanern. Das Projekt ist schon weit fortgeschritten. Denn beim Netzwerktreffen in Plauen wurden die Ergebnisse der jüngsten Chile-Reise besprochen. Und Förderzusagen aus Berlin liegen ebenfalls vor.