Ist denn jetzt schon Sommer? Vivaldis Jahreszeiten in vogtländischen Kirchen

Kultur Vogtland Philharmonie begibt sich in kleiner Besetzung an den Neustart

Reichenbach. 

Reichenbach. Um wieder ein musikalisches Angebot für die zahlreichen Klassikfans anzubieten, begeben sich Mitglieder der Vogtland Philharmonie auf Tour durch vogtländische Kirchen und spielen zusammen mit Konzertmeister Sergei Synelnikov und unter dem Dirigat von Generalmusikdirektor Stefan Fraas "Die vier Jahreszeiten" von Antonio Vivaldi.

Dabei arbeitet die Philharmopnie mit Kantoren und Organisten aus der Region zusammen, die zwischen den "Jahreszeiten" Orgelwerke oder freie Improvisationen musizieren. Für jede Kirche gibt es ein eigenes Hygienekonzept, das Platzangebot ist entsprechend reduziert. Der Eintritt liegt bei 15 Euro, Kinder bis einschließlich 14 Jahre sind frei. Karten gibt es nur Karten an der Abendkasse.

Wann wird wo gespielt?

Feste Termine für Vivaldis vertonte Geschehnisse in Natur und Gesellschaft sind am Samstag, 6. Juni, um 19 Uhr in Reichenbachs Peter-Paul-Kirche, tags darauf 17 Uhr in der Kirche zu Straßberg bei Plauen, am Samstag, 13. Juni, 18 Uhr in der Stadtkirche St. Marien Greiz sowie am Sonntag, 21. Juni, 19.30 Uhr, in der St. Bartholomäus-Kirche Treuen. Weitere Termine in Lengenfeld, Zeulenroda-Triebes, Auerbach und Crimmitschau folgen im Juli.

Des Weiteren plant die Vogtland Philharmonie im Park der Generationen in Reichenbach und auf dem Oberen Schloss in Greiz unter dem Titel "Serenade im Kerzenschein" Open-Air-Konzerte mit klassischer Musik. Nähere Informationen folgen in Kürze.

Wie geht es nach den Lockerungen der Corona-Beschränkungen weiter?

Zahlreiche Konzerte musste in der letzten Zeit auf Grund der coronabedingten Einschränkungen und Verbote abgesagt oder verschoben werden. Doch selbst wenn man den geplanten Spielbetrieb des Orchesters bald wieder aufnehmen dürfte, teilt die Philharmonie mit, ist im Konzertkalender und auch in den Belegungsplänen der Veranstaltungshäuser und Buchungslisten einiger Solisten kein Platz für baldige Nachholtermine. Größtenteils haben sich so die Jahreszahlen auf 2021 geändert; bereits gekaufte Karten behalten dann ihre Gültigkeit.

Schwierig gestaltet sich laut Orchesterbüro auch die Planung des Saisonbeginns, da das Orchester auf Grund seines grenzüberschreitenden Spielgebiets zwei Ländergesetze und mehrere landkreisspezifische Besonderheiten beachten muss, worunter nach derzeitigem Stand der Dinge vor allem die Ausgestaltung und Terminierung der Abokonzerte in Greiz und Reichenbach leiden würde. Es bleibt demnach eine schwierige Lage für das Orchester.