Jetzt kommen auch Rollstuhlfahrer zum Zug

erleichterung Aufzug für die Volkshochschule Vogtland

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Im Bild von links: Orba-Projektleiter Wolfram Reinhold schickte Geschäftsführerin Annett Schmidt, Gerd Stöhr und Schulleiterin Ilona Blaschke auf die erste Fahrt. Foto: Karsten Repert

Plauen. Die Volkshochschule Vogtland kommt jährlich auf 13.000 förderfähige Unterrichtseinheiten. 8.000 Stunden davon werden in Plauen gehalten. Doch das vierstöckige Gebäude in der Stresemannstraße 92 hatte bislang keinen funktionsfähigen Aufzug. "Und das, wo gerade die Senioren unsere treuesten Schüler sind", erzählt Annett Schmidt, Geschäftsführerin der Fördergesellschaft für berufliche Bildung Plauen-Vogtland e. V., unter der die VHS Vogtland zu Hause ist.

Rollstuhlfahrer gelangen nun in Sporträume

Für Menschen mit körperlichen Beeinträchtigungen hat die VHS sieben Jahre an verschiedenen Fronten gekämpft. Und seit Montag dieser Woche fährt er nun, der nagelneue Aufzug. "Die Kosten sind mit 130.000 Euro veranschlagt worden und wir sind in diesem Rahmen geblieben", freuten sich Hauptamtsleiter Volker Neef (zudem VHS-Aufsichtsrat) vom Landratsamt und Projektleiter Wolfram Reinhold vom Orba-Lift-Aufzugsdienst mit Sitz in Reichenbach. Künftig sind die Kurs- und Sporträume im vierten Obergeschoss nun auch für Rollstuhlfahrer problemfrei zu erreichen.

Komplizierter Einbau

Am 1. August waren die Volkshochschule Plauen und die Volkshochschule des Vogtlandkreises unter der Trägerschaft der Fördergesellschaft für berufliche Bildung miteinander verschmolzen. Das 111 Jahre alte Gebäude auf der Stresemannstraße (neben Volvo-Autohaus Liebhaber) steht unter Denkmalschutz. "Entsprechend schwierig war auch der Einbau eines modernen Aufzuges", verrieten die Monteure.