Jetzt wird's spannend

Bundestagswahl 200.000 Vogtländer haben das Wort

Politikverdrossenheit hin oder her. So eine Wahl ist ziemlich spannend. Selbst Nichtwähler fiebern am Wahlsonntag den ersten Ergebnissen entgegen. Das verraten die Einschaltquoten der Fernsehsender und die Zugriffszahlen auf Internetportale. Überall Superlative. Nicht anders im Vogtland. Man stelle sich nur einmal vor: Am Wahlsonntag sind schätzungsweise 2.000 Helfer im Einsatz. Die Kreiswahlleitung teilt mit: "Es sind 204.541 Bürger wahlberechtigt. Wir werden 254 Urnenwahlbezirke besetzen." Für die Wahl zum 18. Deutschen Bundestag ist also alles vorbereitet. Kreiswahlleiterin Heidrun Kuhn: "Mit Beginn der Auszählung sind die Wahlleitungen vor Ort sowie die Kreiswahlleitung mit dem Statistischen Landesamt verknüpft, sodass dort die jeweiligen Hochrechnungen aktuell abrufbar vorliegen." Am einfachsten gelangen die Vogtländer im Internet über einen Extra-Link auf der Internetseite www.vogtlandkreis.de zum aktuellen Stand. Besonders aufregend wird der Wahlsonntag für die vogtländischen Bundestagskandidaten. Verteidigt der Auerbacher Robert Hochbaum (CDU) sein Mandat in Berlin? Gelingt dem erst 25-jährigen Plauener Benjamin Zabel (SPD) eine Sensation? Genauso gut aber wäre möglich, dass der Auerbacher Martin Treeck (FDP) oder Agnes Russo (Grüne) aus Pausa-Mühltroff in Berlin mitmischen dürfen. Die Plauener Janina Pfau (Linke) und Kai Grünler (Piraten) möchten ebenfalls in die Bundespolitik vordringen. Arne Schimmer aus Dresden tritt für die NPD an. Wähler-Info: Die sieben Genannten stehen auf der linken Seite des Stimmzettels. Auf der rechten Seite wählen die Vogtländer mit ihrer Zweitstimme eine der zwölf zur Auswahl stehenden Parteien.