Jugendstilofen, Bilder und ein Lüster

Förderverein "Freunde des Leubnitzer Schlosses" sind aktiv

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Im neu eingerichteten Speisezimmer des Schlosses: Ursula Klebert zeigt Bilder und den schönen Jugendstilofen. Foto: Simone Zeh  Foto: Simone Zeh

Leubnitz. Ein sehenswerter Jugendstilofen und verschiedene Bilder vogtländischer Maler zieren das einstige Speisezimmer im Schloss Leubnitz. Das Leubnitzer Schloss erhält damit einen weiteren Raum, der an den alten Glanz des Adelshauses erinnert. Der Salon und das Ahnenzimmer sind erst in diesem Jahr auf Initiative des Fördervereins "Freunde des Leubnitzer Schlosses e. V. im historischen Stil eingerichtet worden. Nun ist das Speisezimmer dran.

Das Besondere:

Man kann von einem in die jeweils anderen beiden Zimmer blicken. Das Schmuckstück im Speisezimmer ist der Jugendstilofen, dessen Stil und Farbe sich wunderbar einfügen. "Dieser Raum war in einem schlimmen Zustand", erinnert sich Ursula Klebert, die Vorsitzende vom Verein. "Es gab keinen Strom hier. Keine Lichtquelle und keine Steckdose." Die Wände wurden in einem pastell-grünfarbenen Ton erneuert, Elektronik eingebaut und das Parkett abgeschliffen. "Der Jugendstilofen passt so schön in den Raum, denn die Deckenverzierung ist auch im Jugendstil gehalten."

Froh ist der Förderverein, dass die ehrenamtliche Initiative von der Gemeinde Rosenbach, Spendern und Sponsoren unterstützt wurde. Sonst wäre das Ergebnis undenkbar gewesen, ist sich Ursula Klebert sicher. Mit einer Spendenaktion, etwa zu den Konzerten im Schloss, konnte der Förderverein die notwendigen finanziellen Mittel erbringen. Im alten, neuen Speisezimmer können die Besucher nun sitzen und genießen. Aber nicht nur Kaffee und Kuchen oder kalte Getränke, etwa bei Konzerten.

Das i-Tüpfelchen

"Das Speisezimmer ist auch ein Raum für Leihgaben und Schenkungen", sagt Ursula Klebert. Bilder von vogtländischen Malern kann man an den Wänden bewundern. Von Walther Löbering, Bilder von Alfred Hirsch, Lothar Rentsch, Albin Enders und Rolf Andiel. Das i-Tüpfelchen für das einstige Speisezimmer kommt noch. "Wir haben einen herrlichen Lüster erhalten", sagt die Vereinsvorsitzende. Gerade erst wurde er repariert. Drei Elektriker aus dem Ort waren tätig, um ihn instandzusetzen. Wenn der Kronleuchter erst an der Decke hängt, ist sich Ursula Klebert sicher, ist das Speisezimmer wirklich fertig gestaltet.