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Junge Kunst trifft auf Historie

Aktuell Schüler zeigen Arbeiten auf Schloss Burgk

Burgk. 

Das historische Schloss Burgk und junge Kunst sind seit Jahren eng miteinander verbunden. Im altehrwürdigen Gemäuer wird derzeit Kunst von Schülern aus der hiesigen Region gezeigt. Die Schulen hatten im Vorfeld insgesamt 1474 Exponate für die achte Kinder- und Jugendkunstausstellung mit dem Titel "Spuren", eingereicht. Eine Jury suchte die besten Arbeiten aus, die den Querschnitt des Könnens talentierter Schüler zeigen sollen. "Die Schau ist bunt, und damit meine ich nicht nur farbenfroh", verdeutlichte Museumsleiterin Sabine Schemmrich. Es sind Zeichnungen, Collagen, Grafiken, Fotografien und anderes mehr zu sehen. Kunst sei etwas, was berührt, beglückt oder auch traurig machen könne. Das brauche Mut, so Sabine Schemmrich. Die junge Kunst hinterlasse Spuren in den Museumsräumen, sie mache das Haus lebendig. Ob in Vitrinen, in den Kabinetten, auf den Fluren zwischen Ahnen. Eingereicht wurden Gruppen- und Einzelarbeiten. Für die besten Werke hatten 15 jungen Schöpfer schöne Preise als Anerkennung bekommen. Vivien Kriebel, die die Oppurger Regelschule besucht, war für den "besten und gelungensten Farbengarten" geehrt worden. "Ich hätte gar nicht damit gerechnet, dass ich ausgezeichnet werde", sagte sie, als sie das Bild ihrer jüngeren Schwester Joseline zeigte. Dass auf ihrem Bild sogar die Katzen lächeln, dieses Lob bekam Lea Hellfritsch zu hören. Selbstporträts, sind ebenso zu sehen wie Makrofotografie. Unter dem ambivalenten Titel "Springer" hat Gymnasiastin Ulrike Hempel auf ihrem Werk Springerstiefel auf dem Schachbrett platziert. Die Schau ist bis zum 23. Februar zu besichtigen.