Kandidaten-Vorstellung im "Jeopardy"-Stil

Wahl Interesse an Info-Veranstaltungen im Vogtland scheint zu steigen

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Am 24. September wird der 19. Bundestag gewählt. Wer von den sieben vogtländischen Kandidaten von den Bürgern die meisten Stimmen erhält, wird dann zum Beispiel im Plauener Rathaus (im Bild) ausgezählt. Foto: Karsten Repert

Plauen. Wächst das Interesse des Volkes an der Politik? In der Wahrnehmung jedenfalls scheint es wieder mehr Menschen zu geben, die den Bürgervertretern auf den Zahn fühlen. Am 24. September wird bekanntlich der 19. Bundestag gewählt. Bis zu jenem Sonntag sind die Vogtländer aufgefordert, sich zu entscheiden.

Hilfe bei der Wahl bietet zum Beispiel Verdi an. Die Gewerkschaft lädt alle Gewerkschaftsmitglieder am 23. August 18 Uhr (Einlass 17.30 Uhr) in die Jugendherberge "Alte Feuerwache" nach Plauen ein.

Auch die Jugend soll angelockt werden

Dann befragt Verdi die vogtländischen Bundestagskandidaten. Erörtert werden unter anderem grundlegende Fragen wie: "Wer kandidiert eigentlich? Wofür stehen die Parteien und ihre Vertreterinnen und Vertreter? Wie passen deren Vorstellungen zu den Themen der Gewerkschaften?" Um Politik gerade für junge Menschen greifbar und interessant zu machen, nutzt die Gewerkschaft in diesem Jahr ein bekanntes Format als Vorlage für eine spannende Diskussion.

Einige Kandidaten haben schon zugesagt

Nach dem Muster der TV-Sendung "Jeopardy" wird geantwortet. Bereits zugesagt haben Yvonne Magwas (CDU), Eric Holtschke (SPD), Maik Schwarz (Die LINKE), Oliver Bittmann (Bündnis 90 / Die Grünen) und Uwe Geisler (FDP). Die Bürgerplattform für demokratische Erneuerung aus Plauen will ebenfalls neutral sein.

Ihr geht es nach eigenem Bekunden nur um die Sache, nicht um Personen. Sieben Jahre gibt es diese politische Verbraucherzentrale des Volkes nun schon. Am 6. September, 19 Uhr, bekommen alle sieben vogtländischen Bundestags-Direktkandidaten Rederecht.