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Chemnitz

Katja Kipping wagt eine Kletter-Tour als "Fliegendes Eichhörnchen"

Freizeit Linke-Fraktions-Chefin zu Gast im Waldpark Grünheide

Grünheide. 

Grünheide. Das war sportlich: Die Fraktions-Chefin der Linkspartei im Bundestag Katja Kipping wagte am Freitag eine Kletter-Tour im Waldpark Grünheide. Ihr Besuch war Teil der Sachsen-Tour. So hoch zwischen den Bäumen hat man im Vogtland bisher noch niemand von der Politik-Prominenz gesehen. Nach der kurzen Einweisung von Kletterpark-Chef Alex Persigehl begab sich die Bundespolitikerin fest entschlossen in den Parcours "Fliegendes Eichhörnchen." So langsam wurde der gebürtigen Dresdenerin klar, was mittlerer Schwierigkeitsgrad bedeutet. Neun Meter über dem Waldboden sieht manches anders aus. "Bei Koalitions-Verhandlungen kann man notfalls noch aussteigen, hier ist das nicht so einfach", sagte sie vor der nächsten Herausforderung.

Jetzt galt es, schwankenden Bohlen zu überwinden. Das geschulte Bodenpersonal gab der sich von Baum zu Baum hangelnden Politikerin Tipps, wie man das am besten anstellt. Wie im politischen Berlin galt es, Fehltritte zu vermeiden. Nach einer weiteren engagierten Kletter-Einlage waren die letzten Meter für die prominente Besucherin nur noch reine Formsache. Von der Atmosphäre im Waldpark war sie sehr angetan. "Das erinnert mich an meine Zeit im Ferienlager. Die Ausstattung ist das hier natürlich viel besser." Solche Einrichtungen machen den ländlichen Raum ihrer Meinung nach sehr attraktiv. Deshalb sollte man alles dafür tun, sie gut durch die Krise zu bringen. Waldpark-Chef Joachim Otto hörte es gern. Bevor sich Kipping mit dem Karabinerhaken in die Seile einklinkte, kam er gemeinsam mit Vertretern der Kommunalpolitik mit ihr ins Gespräch. Themen waren die Auswirkungen von Corona auf den Ferienpark und mögliche Nachbesserungen bei den finanziellen Hilfen durch Bund und Land.



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