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Kauschwitz ist wieder ein Stück schöner geworden

Übergabe Verkehr rollt ab Freitag auf der Zwoschwitzer Straße

Plauen. 

Plauen. Endlich wieder freie Fahrt zwischen Schöpsdrehe und Neundorf: Die Zwoschwitzer Straße (K 7809) in Kauschwitz wird an diesem Freitag (7. Oktober) wieder für den Verkehr freigegeben. Die Straße wurde wegen der Sanierung vom 4. April bis 7. Oktober 2022 voll gesperrt. Der Bau war eine Gemeinschaftsmaßnahme von der Stadt und vom Zweckverband Wasser und Abwasser Vogtland (ZWAV).

Trotz Problemen kein Bauverzug!

In diesem 1. Bauabschnitt erfolgte der Ausbau von der Mühlgasse bis über die Kreuzung mit der Syrauer beziehungsweise Plauener Straße. Steffen Ullmann, Fachgebietsleiter Tiefbau: "Es gab ein paar unvorhergesehene Probleme wie unbekannte störende Strom-, Telefon- und Regenwasserleitungen, unbekannte Schächte oder teilweise ungenügend tragfähigen Baugrund. Unsere ausführende Baufirma hat darauf schnell reagiert - die angesetzte Dauer der Bauzeit wurde nicht überschritten."

Maßnahme kostet rund 424.000 Euro

Die Bauarbeiten begannen mit Errichtung eines Regenrückhaltebeckens mit Winkelstützmauer. Dann wurden Regenwasserleitungen verlegt. Im Anschluss folgte der Straßenausbau der Zwoschwitzer Straße mit angrenzendem Gehweg, eine Stützmauer wurde ebenfalls errichtet. Baubürgermeisterin Kerstin Wolf beziffert: "Die Maßnahme kostet rund 424.000 Euro. Rund 203.251 Euro Fördergelder kommen aus dem Programm Kommunaler Straßenbau vom Freistaat Sachsen. Der Straßenausbau dieser Baumaßnahme wird mitfinanziert durch Steuermittel auf der Grundlage des vom Sächsischen Landtag beschlossenen Haushaltes."

87 Jahre mussten die Einwohner auf diesen Moment warten

Kauschwitz bekommt damit in der Ortsmitte endlich einen Fußweg. 87 Jahre mussten die Einwohner auf diesen Moment warten. Denn bereits um 1935 bemühten sich die Einwohner um einen Gehweg. Der kam nicht, stand aber immer wieder einmal zur Debatte. Nun dürfen sich auch die Mädchen und Jungen aus der Kindertagesstätte Flohzirkus, die Menschen mit Behinderung aus der Wohnstätte Syratal und andere Passanten freuen, weil sie sich nun nicht mehr unmittelbar am Fahrbahnrand in Gefahr begeben müssen. Ortsvorsteher Ingo Eckardt bedankte sich im Namen aller Kauschwitzer "bei den Bauschaffenden für das tolle Miteinander."

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