Kein Glück beim kleinen Heimrennen

Motorsport Toni Wolf mit wenig Zählbarem in Most

Most/CZE. 

Most/CZE. Nachdem Toni Wolf aus Schönbrunn beim Saisonauftakt in Hockenheim Anfang des Monats die Plätze acht und zehn belegt hatte, reiste er zum zweiten Lauf des Porsche Carrera Cup Deutschland am vergangenen Wochenende ins nordböhmische Most, was von sächsischen Motorsportlern wegen der Grenznähe gern als "Semi-Heimrennen" betrachtet wird.

In seinem 485 PS starken "911er" sah es im Training nach einer Steigerung aus, doch lief es danach nicht mehr so richtig rund bei ihm, was der 19-Jährige so erklärte: "Hier konnte ich mich im Training immer unter den Top-5 platzieren. Nachdem das Zeittraining unterbrochen werden musste, konnte ich meine Zeit nicht mehr verbessern und bin auf Platz elf zurückgefallen."

 

Unglücklicher Unfall beendet das Rennen für Wolf

"Mit meiner zweitschnellsten Runde startete ich ins erste Rennen von Platz sechs und konnte Druck machen. Beim Versuch, meinen Vordermann zu überholen, bin ich in eine Lücke reingefahren, doch der Viertplatzierte hat so früh gebremst, dass ich ihm hinten drauf gefahren bin und wir uns gedreht haben. Da ich mir dabei den Kühler beschädigt habe, bin ich rausgefahren. Das wären schöne Punkte gewesen."

Fürs zweite Rennen bekam er eine Positionsstrafe und startete nur von Platz 15. Auch dieses Rennen musste unterbrochen und neu gestartet werden. In den verbleibenden zwölf Minuten konnte Toni Wolf zwei Plätze gutmachen, war damit aber nicht zufrieden: "Rang 13 war nicht das was ich mir erhofft hatte. Wir haben aber gesehen, dass wir die Pace vom letzten Jahr wieder haben. Leider konnten wir, anders als die Konkurrenz, bisher nicht viel testen."