Kein Pappenstiel für die Kommune

Umbau Elsterberger Ratsherren investieren in Aula-Sanierung

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Trias-Schulleiterin Cornelia Kiesewetter, Rathausmitarbeiterin Ute Trommer, Grundschul-Leiter Thomas Müller und Elsterbergs Bürgermeister Sandro Bauroth (v. r.) verfolgen das Bühnenprogramm. Foto: Thomas Voigt

Elsterberg. Darauf haben sich Lehrer, Schüler und Eltern gefreut: Am Samstag wurde die sanierte Aula im Elsterberger Schulzentrum offiziell eingeweiht. "Wir können auf den Raum stolz sein", sagte Elsterbergs Bürgermeister Sandro Bauroth (FDP) in seiner Ansprache. Das lag nicht nur an den frischen Farben an den Wänden. Wer schon länger nicht mehr vor Ort war, staunte. Alles wirkt nun größer und moderner als vor dem Umbau. Bei der Entkernung entfernten die Bauausführenden unter anderem eine Zwischenwand. Neben der umgestalteten Bühne fielen das neue Parkett, die Verdunklungsanlage an den Fenstern und die neue Akustik-Decke mit den technischen Anlagen ins Auge. Außerdem wurden neue Heizkörper montiert.

Aula wird von mehreren Schulen genutzt

Zusammen mit der Bestuhlung und den Tischen flossen rund 94.000 Euro in das vom Freistaat geförderte Projekt. Als Bauherr brachte die Stadt über 30.000 Euro Eigenmittel auf. Für die klamme Kommune kein Pappenstiel. "In den Ausschüssen gab es heiße Diskussionen", blickte der Rathauschef zurück. Aus Sicht von Bauroth seien die richtigen Entscheidungen getroffenen worden. "Die Gelder sind sinnvoll eingesetzt." Das Vorhaben ist von Juni bis Oktober vorigen Jahres realisiert worden. Kurz vor dem Jahreswechsel wurden dann noch die neuen Möbel gestellt.

Die Aula wird von der privat geführten Trias-Oberschule und der ebenfalls im Gebäude untergebrachten Elsterberger Grundschule für Unterricht, Prüfungen und Veranstaltungen genutzt. Bei Bedarf will auch die Stadt die Räumlichkeiten nutzen.