Keine Angst vor Chemie Leipzig

Fußball VFC Plauen erwartet am Sonntag 1.500 Zuschauer

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Philipp Röhr (links) will auch gegen Chemie Leipzig wirbeln. Foto: Oliver Orgs / Pressebüro Repert

Plauen. Im vierten Anlauf will der VFC Plauen (5. Platz | 24:15 Tore | 20 Punkte) endlich die Bombe platzen lassen. Gegen die BSG Chemie Leipzig (2. Platz | 28:9 Tore | 28 Punkte) soll am Sonntag (13 Uhr) ein Sieg her. Zuvor gab es gegen die Spitzenteams von Halberstadt (0:0), Bischofswerda (1:1) und Rudolstadt (1:1) immerhin Teilerfolge. Als sicher gilt: Nach 15 Monaten erlebt der Plauener Fußball endlich wieder ein Fußballfest. An das damalige Spiel gegen den 1. FC Lok Leipzig (1:1 / 1.900 Zuschauer) erinnern sich die Anhänger noch heute. Die Erwartungshaltung der VFC-Fans fasst Nico Quade so in Worte: "Es wird Zeit für uns als Mannschaft, mal richtig einen gucken zu lassen." Gemeint ist damit, dass sein Team trotz fortwährender Rückschläge auf den fünften Platz der Fußball-Oberliga-Tabelle vorgerückt ist. In den zwei Jahren nach der Insolvenz (1. Dezember 2014) gab es keine bessere Ausgangssituation, als die jetzige. Das Problem: Mit Aufsteiger Chemie Leipzig kommt der Zuschauerkrösus, der in zwölf Spielen erst zwei Niederlagen kassierte. Angst hat VFC-Spielmacher Philipp Röhr vor der statistisch gesehen besten Abwehr der Liga aber keine: "Wir haben im Vogtlandstadion 19 Tore geschossen. Niemand hat zu Hause so viele Tore erzielt und Leipzig hat die beiden Niederlagen auswärts kassiert."