Keine Angst vorm Formular

Bürgerstiftung 30.000 Euro warten auf die Vorschläge der Plauener Bürger

Keine Angst vor dem Antragsformular. Wer sich bei der Plauener Bürgerstiftung um Geld bewirbt, der muss lediglich zwei Blatt Papier ausfüllen. Trotz Niedrigzinsphase kann diese seit 2012 existierende Bürgerstiftung im kommenden Jahr stolze 30.000 Euro ausschütten. "Wir haben gut gewirtschaftet. Und wir verwalten inzwischen 1,5 Millionen Euro", teilte Maik Immel gestern mit. Der stellvertretende Vorstandsvorsitzende betont: "Wir sind aber mehr denn je auf Spenden angewiesen, sonst wird das Stiftungskapital durch die Inflation aufgefressen." Derzeit hat man das Geld mit vertretbarem Risiko angelegt, um vertretbare Renditen zu erzielen. Und so zog der Bürgerstiftungsvorstand gestern ein recht bemerkenswertes Zwischenfazit. Dr. Bernd Märtner stellte fest: "Wir stehen richtig gut da, können so bürgernah agieren wie nie. Und wir hoffen, dass uns wie im Vorjahr um die 20 Projekte auf den Tisch flattern." Der Vorstandsvorsitzende betont: "Manch einer verwechselt uns mit einer Behörde. Aber das sind wir nicht. Wir sind eine freie Bürgerstiftung, die das Geld der Bürger für Bürgerprojekte ausschüttet." Bis zum 30. November sind Vorschläge möglich. Sämtliche Informationen gibt es auf der Internetseite: www.buergerstiftung-plauen.de Anfang Dezember werden dort dann alle eingereichten Vorschläge veröffentlicht. Der ehrenamtliche Vorstand lädt danach jeden "Einreicher" zum persönlichen Gespräch ein. Am 31. März 2016 wird dann entschieden. Vergangenes Jahr konnten 16 Projekte gefördert werden. kare