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Keine Hundepension in Tobertitz

Kommunalpolitik Gemeinderat lehnt ab

Reuth. 

So eindeutig wurde wohl selten ein Gemeinderatsbeschluss abgeschmettert: Alle Räte vereint stimmten zur jüngsten Gemeinderatssitzung in Reuth gegen die Errichtung einer Hundepension in Tobertitz. Die Einwohner von Tobertitz, die zur Sitzung wegen dieses Tagesordnungspunktes gekommen waren, zeigten sich erleichtert. Der Plan eines Unternehmer aus Taltitz hatte vorgesehen, eine Hundepension mit einer maximalen Aufnahmekapazität von 20 Hunden zu errichten. Davon sollten zehn Tiere im vorhandenen Wohngebäude und zehn im neu zu errichtenden Außenzwinger untergebracht werden. Den Antrag auf Vorbescheid hatte der Taltitzer in der Weischlitzer Verwaltung abgegeben, um die planungsrechtliche Zulässigkeit des Bauvorhabens zu klären. Der Toberitzer Ortschaftsrat sollte sich vorab Gedanken zu der Thematik machen, umriss der Reuther Bürgermeister Ulrich Lupart (DSU) zur Sitzung. Daniel Witt ergriff für den Ortschaftsrat das Wort und begründete das eindeutige Nein zu dem Vorhaben mit zwei Gründen: "Wir geben zu bedenken, dass die, die das vorhaben, nicht dort wohnen. Die Hunde wären dort nachts allein im Haus. Und zweitens: Eine Lärmbelästigung ist nicht auszuschließen."



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