Keine Lösung für Brückenbau in Sicht

Kommunales Aus dem Stadtrat Pausa-Mühltroff

Noch keine Lösung gibt es in Mühltroff für die Sanierung der Hopfenbrücke, die seit einigen Wochen schon wegen akuter Einsturzgefahr für jeglichen Fußgänger- und Radverkehr gesperrt ist. "Ich arbeite mit der Denkmalschutzbehörde zusammen, um eine Lösung zu finden", sagte Bürgermeister Jonny Ansorge (CDU) zur jüngsten Stadtratssitzung. Man prüfe derzeit verschiedene Varianten und Fördermöglichkeiten. Die Sanierung des denkmalgeschützten Bauwerkes in geschätzter Höhe von 420.000 Euro sei ebene auch eine gewaltige Kostenfrage. Die Relevanz der Brücke, welche eine Schnittstelle in der Mühltroffer Innenstadt darstellt, stehe aber außer Frage. Angefragt hatte Stadtrat Matthias Kleemeyer aus Mühltroff. "Die Brücke liegt vielen Einwohnern am Herzen." Zu bedenken gegeben wurde auch, dass es neue Probleme geben würde, wenn die Brücke gebaut werde, da die Fundamente rechts und links jeweils in ein Haus ragen. Beide Häuser droht schon jetzt der Verfall. Eines der Häuser steht seit kurzem leer.