• Corona-News
  • Sachsen
  • Chemnitz
  • Erzgebirge
  • Mittelsachsen
  • Vogtland
  • Westsachsen
Vogtland

Kemmleroberschule ist wieder zur Lokomotive geworden

Infotag Am 25. Januar lädt die Schule alle Interessierten herzlich ein

Plauen. 

Plauen. In Ostvorstadt und Mammengebiet tut sich was. Dort arbeiten die Schulen, Kindergärten, Sozialeinrichtungen und Vereine bereits recht gut zusammen. "Wir sitzen alle in einem Boot", hieß es letztes Jahr. Die Stadt Plauen ist gleichzeitig vom Bund zur Modellkommune auserkoren worden. Und im Zuge dieses nun anlaufenden 50-Millionen-Euro-Projektes hatten die Stadtväter unter anderem diesen noch jungen "Ostverbund" gebeten, sich in den Ideenwettbewerb einzubringen. Jetzt - nach drei Monaten - gibt es ein erstes Ergebnis: "Es ist noch nichts greifbar, aber zurück geht's in der Ostvorstadt jetzt nimmer", sagt Stadtentwickler Falk Forster. Er arbeitet mit vielen Mitstreitern ganz konkret an der Umsetzung des "Sportkomplexes Ostvorstadt".

Kemmleroberschule mit neuem Gesicht

Und genau darüber werden die Interessierten am 25. Januar 2020 in der Kemmleroberschule informiert. Dort werden zum Tag der offenen Tür von 9.30 Uhr bis 12 Uhr Auskünfte erteilt. Falk Forster steht als Gesprächspartner ab 10.30 Uhr bereit. Der Stadtplaner ist übrigens selbst in die Kemmlerschule gegangen und er verbrachte sein ganzes Leben in der Ostvorstadt. Schulleiter Andreas Seidel ist begeistert: "Dass wir zum Tag der offenen Tür den interessierten Eltern unserer künftigen Schüler die Zukunft vorstellen dürfen, ist wirklich toll." Die Verantwortlichen vom benachbarten Fußballverein 1. FC Wacker Plauen haben die vergangenen Wochen für Gedankenspiele genutzt. Die Sportler von gegenüber gehen mittlerweile in der Schule ein und aus. Sie sagen: "Das Erscheinungsbild der Kemmleroberschule hat sich in den vergangenen Jahren deutlich verbessert. Wir können allen Eltern nur empfehlen, sich davon selbst zu überzeugen. Diese Schule ist toll und sie ist wieder die Lokomotive unserer Ostvorstadt geworden." Wacker wurde in dieser Woche übrigens synchron auch Partner im Kindercafé Mücke, welches vom Deutschen Kinderschutzbund betrieben wird. Es geht also voran!

Die Stöckigter Straße ist die Lebensader

Dabei spielt vor allem die Stöckigter Straße eine große Rolle. Sie kann ein vogtlandweit einmaliges Alleinstellungsmerkmal vorweisen. Denn dort vereinen sich auf engstem Raum zwei Kindertagestätten, das Kindercafé Mücke, Grundschule und Oberschule sowie mehrere Sportanlagen, Sportverein und der Christliche Verein Junger Menschen CVJM Joel. Drei Bushaltestellen verdeutlichen, dass hier vermutlich mehr geht, weil Bedarf besteht. Hinzu kommen in geringer Entfernung ein Wohngebietstreff, ein Ärztehaus mit Apotheke als medizinischer Standort, ein Indoor-Spielplatz und ein öffentlicher Spielplatz mitten im Grünen. Ostvorstadt und Mammengebiet sind nach Jahren des Niedergangs demnach jetzt wieder entwicklungsfähig. Das belegen inzwischen auch alle Studien.

So viele Angebote wie noch nie

Zum Tag der offenen Tür stellt die Kemmleroberschule (Internet www.kemmlerschule.de) natürlich vordergründig ihre Förder- und Bildungsangebote vor. So zum Beispiel die Lerntherapie LRS und Dyskalkulie 5/6, das Projekt Lernen lernen, Fördern in Mathematik, Deutsch, Englisch sowie die Prüfungsvorbereitung Mathematik. Vielfältige Freizeitangebote sind: Spanisch, Pimp my school, Mopedtechnik, Chor, Figürliches Zeichnen, Wachsmalerei, Airbrush als künstlerisches Gestalten, Internationale Küche, Musikwerkstatt (Schlagzeug), Tischtennis, Badminton, Zumba, LEGO Robotik, Bibliothek, Natur und Angeln, Schulgarten, Holzgestaltung, Erstellung von Jahreskalender, Jahrbuch und Schulchronik. Schulleiter Andreas Seidel betont: "Die Berufsvorbereitung und Berufsorientierung sind ebenfalls ein sehr wichtiger Bestandteil unserer Bildungs- und Erziehungsarbeit. Detaillierte Informationen zu den Maßnahmen in den einzelnen Klassenstufen finden Sie auf unserer Homepage unter dem Punkt Berufsorientierung. Eine individuelle Vereinbarung ist nach telefonischer Anfrage jederzeit möglich", teilt Andreas Seidel mit.