Kinder lernen: Essen gehört nicht ins Abwasser

Umwelt ZWAV-Mitarbeiter klärt Rodewischer Kinder über Kläranlagen auf

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Das war spannend: Jürgen Hadel vom ZWAV zeigt den Kids der Kita Bummi die Kläranlage in Rodewisch. Foto: Karsten Repert

Rodewisch. Wer Speisereste in die Toilette schüttet, füttert die Ratten. Für die Kinder der Kita Bummi e. V. aus Rodewisch begann so in der Zentral-Kläranlage Rodewisch ein spannender Vormittag.

Was viele nicht wissen:

Jürgen Hadel, Rohrnetz- und Wassermeister beim ZWAV, ließ einige Male aufhorchen. Denn es gehören zum Beispiel auch keine Feuchttücher ins Klo, auch wenn sie biologisch abbaubar sind. Der Prozess der Zersetzung dauert nämlich Jahre.

Von daher muss der Zweckverband Wasser und Abwasser Vogtland (ZWAV) diesen und anderen Unrat vom Abwasser trennen, um nach einem aufwändigen Klärverfahren letztlich wieder sauberes Wasser in den Wasserkreislauf zu befördern.

Mehrere Tonnen Klärschlamm fallen im Jahr an

In die Anlage in Rodewisch gelangt das Abwasser aus Rodewisch, Auerbach, Ellefeld, Falkenstein, Grünbach und Wernesgrün. 33.473 Einwohner sind an die ZKA Rodewisch angeschlossen. Im Jahr 2016 fielen 4.848 Tonnen Klärschlamm an. Dies entspricht 1.018 Tonnen reiner Trockenmasse.

Das vogtländische Wasser gehört zu den saubersten der Welt. "Und das soll so bleiben", sagen die ZWAV-Mitarbeiter, die hoffen, dass wieder mehr Eltern genauso gut zuhören wie es die Kinder taten.