Kita "Zwergenschloss" platzt aus allen Nähten

Anbau Gemeinde investiert in Leubnitzer Kindereinrichtung

Leubnitz. 

Leubnitz. Die Leubnitzer Kindertagesstätte "Zwergenschloss" , die sich teilweise im denkmalgeschützten Schloss befindet, soll erweitert werden. "Wir sind derzeit voll belegt", sagt Kita-Leiterin Andrea Ehrhardt. 71 Mädchen und Jungen werden betreut, davon sind zehn Krippenkinder und 25 Hortkinder. "Wir haben tendenziell die letzten Jahre mehr Krippenkinder. Die Plätze sind gefragt."

Die äußeren Bedingungen in der Einrichtung jedoch müssten verbessert werden. Die sanitären Einrichtungen für die Krippenkinder sind zu klein, ein Waschraum stammt noch aus früheren Zeiten. Auch die Garderobe ist zu klein und zu eng für die Kinder. "Es gibt auch keinen Personalraum für die Mitarbeiter für die Pausen oder die Vorbereitung", sagt die Leiterin. Und auch der Eingangsbereich lässt zu wünschen übrig.

Es muss angebaut werden

Keine Frage, die Kinder fühlen sich in ihrer Kita wohl, die Gruppenräume sind allesamt modern eingerichtet. Auch die Terrasse, die vor einigen Jahren dazukam, möchte man nicht mehr missen. Dennoch, der Platz reicht nicht mehr. "Es muss angebaut werden", so die Leiterin. Sie ist froh, dass sie damit bei der Gemeinde Rosenbach, dem Träger, auf offene Ohren gestoßen ist, dass Geld in die Hand genommen werden soll. "Wir müssen baulich etwas tun", sagt auch Michael Frisch, der Rosenbacher Bürgermeister.

Die beengten Verhältnisse in der Kita schauten sich die Gemeinderäte bereits bei einer Vor-Ort-Besichtigung an. Man war sich einig, dass dies nicht so bleiben kann. Für die Erstellung eines Konzeptes mit Kostenschätzung gab der Gemeinderat grünes Licht, indem ein Planungsbüro beauftragt wurde. Wenn es dann Fördermittel für einen Anbau gibt, kann man schnell auf dieses zurückgreifen und aktiv werden.