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Kittelschürzen-Helden im Einsatz

Premiere Haldensause schweißt Vereine weiter zusammen

Mechelgrün. 

Mechelgrün. Die markanten Doppelspitzkegel-Halden aus Wismut-Zeiten sind vogtlandweit bekannt. Wer so ein besonderes Wahrzeichen im Ort hat, kommt auf Ideen. Am Wochenende luden die Gastgeber vom Dorf- und Heimatverein zur ersten Haldensause ins Rabenbachtal ein. Drei Tage ging im Festgelände am Sportplatz die Post ab. So gingen am Samstag acht einheimische Teams zum "Spiel ohne Grenzen" im Stationen-Betrieb an den Start. Bei Disziplinen wie Sommerski, Besenbalancieren, Zielspritzen oder Bierkistenlauf gab es jede Menge Spaß und Action. Manche Teams sorgten allein schon durch ihr Outfit für Furore. Der Verein "Freizeit, Sport und Spiel" schickte seine "Waschweiber" ins Rennen. In Kittelschürzen und Gummistiefeln kämpften sie sich wacker durch den Parcours. Bei allem Trubel waren die berühmten Wismut-Abraumhalden immer präsent. Als Tisch-Deko im Festzelt durften sie nicht fehlen. Fleißige Helfer formten die Kegel in Heimarbeit aus einer Sand-Zement-Mischung. Am Sonntag klang die Dorf-Fete bei einem zünftigen Frühschoppen mit den "Böhmischen Vogtländern" und einem Traktor-Treffen mit 40 Teilnehmern aus. Fest-Koordinator René Turczyk vom Heimatverein freute sich über die Entwicklung im Ort. "Seit der 750-Jahrfeier hat sich vieles positiv entwickelt." Die Feierlichkeiten zum Ortsjubiläum im Sommer 2017 sind heute noch in aller Munde. Zur Haldensause waren wieder alle Vereine eingebunden. In zwei Jahren soll es die zweite Auflage geben.



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