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Kleine Stadt mit Pfiff

Tipp Eine Entdeckertour lohnt

Das mehr als 5000 Einwohner zählende Städtchen zwischen Markneukirchen und Bad Elster wirbt gern mit dem Slogan "Das Tor zum oberen Vogtland". Und das seit Anfang der 1990er-Jahre. Bei der Suche nach einem Alleinstellungsmerkmal für die Stadt setzen die Tourismusexperten die enge Verknüpfung zwischen Perlmutter und der Miniaturschauanlage "Klein Vogtland". So gibt es bei einem Streifzug durch die Stadt viel zu entdecken: Adorf verfügt über die größte Sammlung zum Thema Flussperlmuscheln, Perlenfischerei und Perlenmutterverarbeitung in Deutschland. Das Perlmutter- und Heimatmuseum im Freiberger Tor informiert nicht nur über das Thema Perlen und Perlmutter, sondern auch über die Adorfer Geschichte. Das Museum bietet einen besonderen Service: Heiratswillige können sich in der gemütlichen Bauernstube trauen lassen. Ein Einblick in die bekanntesten Bauwerke im Vogtland gewährt die Miniaturschauanlage "Klein Vogtland". Dort erhalten die Besucher im vom Wald umsäumten viele Sehenswürdigkeiten im Kleinformat präsentiert. Gleich nebenan findet sich eine weitere Attraktion der Stadt: der Botanische Garten. Es ist die einzige Anlage dieser Art im Vogtland. Der Botanische Garten gewährt Einblicke in die alpine Flora. Davon zeugen Tausende von Pflanzen aus dem Hochgebirge. Unterhalb der Schauanlage befindet sich das idyllisch gelegene Waldbad. Mit einer knapp 800 Quadratmeter großen Wasserfläche und den am Hang gelegenen Liegeflächen ist im Grünen aktive Erholung garantiert. Und wer sich für die Baugeschichte Adorfs interessiert, kann in den beiden Kirchen, der Sankt-Michaelis-Kirche am Marktplatz und der Sankt-Josephskirche auf Entdeckungstour gehen.



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