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Kommt die Stromautobahn durchs Fichtelgebirge?

Blick zum Nachbarn Stromtrasse umstritten

Landkreis Hof. 

Die jetzt vorgestellten Pläne des Netzbetreibers Amprion, eine Starkstromtrasse kommend vom thüringischen Schleiz durch den Landkreis Hof und ins Fichtelgebirge zu führen, stoßen auf heftigen Widerstand. Der Wunschkorridor ist einen Kilometer breit und führt durch den Osten Oberfrankens an Hof vorbei über Münchberg, Marktredwitz bis nach Schnaittach. Die Trasse soll parallel zu bereits bestehenden Autobahnen, Stromleitungen und Bahnlinien verlaufen, um Eingriffe in den Siedlungs- und Landschaftsraum zu minimieren, so Amprion. Politiker aus der Region streiten ab, dass es nötig sei, die bis zu 60 Meter hohen Masten ausgerechnet über das Fichtelgebirge führen zu lassen. Hofs Oberbürgermeister Harald Fichtner erklärte: Als "Windregion" schlechthin habe man im Vergleich zum übrigen Bayern schon einen großen Beitrag zum Gelingen der Energiewende erbracht. Hofs Landrat Bernd Hering betonte, dass ein "Einspruch nur über das Planfeststellungsverfahren möglich ist" und dass die "Planungen vom Bund und nicht vom Land ausgehen".