Kompetenz und Verantwortung

Dienstleister Apotheker sind mehr als Verkäufer von Pillen und Salben

Um die Versorgung der Patienten mit Medikamenten optimal sicher zu stellen, hält jede Apotheke zwischen 8.000 bis 10.000 verschiedene rezeptpflichtige Arzneimittel bereit. Es sind die wichtigsten und gebräuchlichsten Mittel. Damit auch Patienten geholfen werden kann, die selten benötigte Pillen oder Salben brauchen, werden die Apotheken täglich mehrfach beliefert. So kann jeder sein Medikament innerhalb weniger Stunden erhalten.

Es gibt Tausende Medikamente. Jedes hat seine Besonderheiten, Nebenwirkungen, Einnahmevorschriften und so weiter. "Über Risiken und Nebenwirkungen fragen sie ihren Arzt oder Apotheker." Dieser Rat ist mehr als eine Floskel. Apotheker verstehen sich nicht als Verkäufer von "Pillen" und Salben, sondern in erster Linie als Dienstleister. Viele Menschen versuchen, kleine Wehwehchen oder Erkrankungen selbst auszukurieren und benötigen entsprechenden fachlichen Rat vom Apotheker. Hier ist nicht nur Fachwissen, sondern auch Menschenkenntnis und Verantwortung gefragt.

Apotheker dürfen keine Diagnosen stellen und müssen bei Anzeichen ernsthafter Erkrankung die Kunden überzeugen, doch einen Arzt aufzusuchen. Natürlich kommen nicht nur kranke, sondern auch gesundheitsbewusste Menschen in die Apotheke.

Oft dreht sich die Beratung um Fragen der Ernährung, der Vorbeugung von Krankheiten oder um Reiseberatung. Die Apotheken von heute sind moderne Dienstleister. Sie führen beispielsweise Blutdruckmessungen durch oder bestimmen den Glukosewert. Auch der Verleih von Geräten wie zum Beispiel Muttermilchpumpen, Babywaagen, elektrische Inhaliergeräte für Asthmatiker und vieles mehr gehören bei den meisten Apotheken zu den selbstverständlichen Dienstleistungen.