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Kulturbahnhof in Aussicht: Wartehalle wird zur Bühne

Projekt "De Gockeschen" wollen loslegen

Liebau. 

Liebau. Handgemachte Musik, kollektiver Sauerbraten-Schmaus und historische Landmaschinen-Technik. Am Wochenende luden "De Gockeschen" zum 27. Ruinenfest nach Liebau ein. Am Rand der Festivitäten sprachen die Gäste auch über den geplanten "Kulturbahnhof".

Erst kürzlich wurde die alte Wartehalle am Bahnhof Rentzschmühle in Absprache mit der Denkmalschutzbehörde abgetragen. Später soll sie als Bühne genutzt werden. Inzwischen befindet sich das nummerierte Baumaterial auf einem Lagerplatz. Als nächster Schritt soll das Fachwerk-Häuschen wieder originalgetreu im Vereinsgelände aufgebaut werden. Das Areal an der Burgruine gehört zum Geschichts- und Naturpark Liebau.

Hoffnung auf Förderung

Unterstützt wird das Projekt von der Gemeinde Pöhl. Der Fördermittelantrag ist auf den Weg gebracht. Nach ersten Schätzungen kostet die Realisierung des Vorhabens rund 35 000 Euro, weiß Vereinsmitglied Jörg Gemeinhardt. Er und seine Mitstreiter hoffen auf eine 50-prozentige Förderung aus dem Leader-Programm des Freistaates zur Entwicklung des ländlichen Raumes.

"Das wäre optimal." Noch lassen Fördermittel-Bescheid und die Baugenehmigung auf sich warten. Gemeinhardt kann es kaum erwarten, dass die Arbeiten beginnen. "Wir wollen in diesem Jahr noch fertig werden." Bevor das alte Gebälk wieder zusammengesetzt wird, müssen zunächst Fundamente gesetzt werden. Der "Gockesche" ist fest davon überzeugt, dass die neue Bühne das gesamte Areal aufwertet. "Die Fachwerk-Optik passt in unser Gelände."

Für den Verein ist 2018 das Jahr der Investitionen. Die Verantwortlichen ließen bereits eine neue Heizungsanlage für die Vereinsräume oberhalb des Festgeländes installieren. Zudem wurde eine Dachseite der Remise komplett mit Blech verkleidet.



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