Kunst aus dem Feuer

Ausstellung Vogtländischer Künstler stellt im Neuberinhaus aus

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In der Ausstellung mit Werken von Peter Luban lohnt sich ein Verweilen. Foto: Simone Zeh

Reichenbach. "Kunst aus dem Feuer" heißt die Ausstellung von Peter Luban im Foyer des Neuberinhauses Reichenbach, die noch bis zum 17. November zu sehen ist. Der Künstler aus dem vogtländischen Rößnitz ist insbesondere durch das Wendedenkmal in Plauen bekannt, schuf aber auch viele andere Werke.

In der Schau sind verschiedene Emaille-Arbeiten sowie Kleinplastiken zu sehen. "Die plastische Arbeit erfolgt meist durchs Material ohne den Weg über Modelle", sagt Luban über sein Tun. "Die verwendeten Metalle setzen dem formgebenden Tun Widerstand entgegen." Konsequenz und Ideenreichtum seien vonnöten, um Ideen umzusetzen.

Peter Luban wurde 1952 in Plauen geboren. Er studierte in Dresden und Halle Kunst und Design, arbeitet seither als freischaffender Künstler. Seine Betätigungsfelder reichen von Malerei, Plastik und Zeichnungen über Emaillebilder bis hin zur Brunnen- und Glockengestaltung. Für den Leubnitzer Friedhof schuf er ein besonderes Grabmal für Opfer des Zweiten Weltkrieges. Er gestaltete den Elsterberger Brunnen "Stadtgründer", auch Brunnen in Rodau und Bad Brambach.

Was gibt es als nächstes zu sehen?

Nach dieser Schau zeigt die Kunsthalle Vogtland bis Juni 2018 noch drei weitere Ausstellungen. Ab Ende November werden Grafiken des Dresdner Künstlers Konrad Henker ausgestellt. Ab Anfang Februar wird dann die Ausstellung "Menschheitszirkus" mit Grafiken von Armin Mueller-Stahl im Foyer des Neuberinhauses zu sehen sein. Den Abschluss der Saison bildet die Ausstellung "Shot in the dark", bei der Werke der drei blinden amerikanischen Fotografen Sonia Soberats, Bruce Hall und Pete Eckert gezeigt werden.