Kunst kennt keine Grenzen

Ausstellung Zwölf Hobbykünstler stellen im Schloss Leubnitz aus

kunst-kennt-keine-grenzen
Gisela Bergmann, Klaus Mitscherlich und Susanne Söllner-Burr in der Ausstellung. Foto: Simone Zeh

Leubnitz. "So viele Aussteller gleichzeitig hatten wir bisher noch nie", sagt Ursula Klebert vom Förderverein "Freunde des Leubnitzer Schlosses" e.V. In der aktuellen Ausstellung im Kreuzgewölbe des Schlosses sind Bilder der Mittwochsmaler des Plauener Kunstvereins in verschiedenen Techniken und Motiven zu sehen.

Keine Grenzen

Da stehen Winterlandschaften Motiven aus anderen Ländern entgegen. Aber natürlich fehlen heimische Motive nicht in der Bilderschau. "Ich habe zu den Mitgliedern unseres Malzirkels gesagt: Ihr habt freie Wahl. Zeigt, was ihr gerne zeigen möchtet", so Susanne Söllner-Burr, die den Kurs leitet.

Klaus Mitscherlich aus Plauen, der gerne in der Gemeinschaft arbeitet, war die Region wichtig. "Ich habe auch ältere Bilder ausgesucht. Die Teichmühle in Leubnitz, die Wehranlage im Elstertal oder die Kienmühle bei Ruderitz." Das Thema Sonne und Schatten hat es ihm angetan. Seine Bilder heißen etwa: Maiensonne oder Mittagssonne. Und die Schatten dazu. Alles als Aquarell.

Die farbenfreudigen Werke von Gisela Bergmann indes heißen "Rote Landschaft" und "Blaue Landschaft". Die Malerin wendet die Acryl-Technik an. Susanne Söllner-Burr aus Pirk selbst zeigt die Vielfalt ihrer Kunst in der ganzen Bandbreite - ob Natur oder Fantasie, Aquarell oder Malerei, die in die Kubistik reicht.

Gemalt wird gemeinsam und für sich

Im Malzirkel arbeiten die 15 Hobbymaler oft in der freien Natur, widmen sich Landschaften oder Architektur, Akt oder Musik. "Das Thema Stillleben ist gerade in Arbeit", sagt Susanne Söllner-Burr, die freie Kunst und Grafikdesign studierte und Kunstlehrerin ist.

"Wenn wir uns treffen, besprechen wir das Gemalte und beraten." Denn nach der monatlichen Zusammenkunft malt jeder für sich zu Hause weiter. Dennoch ist die Gemeinschaft allen wichtig. "Ein Künstler soll nicht nur allein in seinem Atelier arbeiten, sondern Erfahrungen weitergeben", ist Söllner-Burrs Ansicht.