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Kunstverein präsentiert "Käthe Kollwitz unbequem"

Ausstellung Ein realistischer Blick zurück

Plauen. 

Plauen. Nach den erfolgreichen Ausstellungen "Dali 2.0" und "Picasso in Plauen" präsentiert der Kunstverein Plauen-Vogtland nun einen weiteren Knüller. Aktuell können Besucher der Malzhaus-Galerie auf zwei Etagen Originalgrafiken von Käthe Kollwitz entdecken.

Unter dem Titel "Käthe Kollwitz unbequem" wurde die neue Schau am Freitag mit einer Vernissage eröffnet. "Es handelt sich um die derzeit umfangreichste Kollwitz-Ausstellung in Deutschland", weiß Mitorganisator Christof Prediger. Aus Anlass des 150. Geburtstages der Künstlerin nahm er im Vorfeld der Schau Kontakt mit dem Käthe-Kollwitz-Museum in Köln auf. Von dort stammen die gezeigten Originalgrafiken der wohl bekanntesten deutschen Expressionistin des 20. Jahrhunderts. Beim Rundgang zeigten sich die zahlreichen Kunstfreunde beeindruckt.

Einsatz für soziale Gerechtigkeit

Wie keine andere bringt die in Königsberg geborene Künstlerin in ihren Zeichnungen die Themen ihrer Zeit so unverblümt zum Ausdruck. In ihren Werken spiegeln sich Armut, Hunger, Tod, Liebe, Geborgenheit und das Ringen um Frieden wieder. Vehement setzte sie sich gegen den Krieg und für soziale Gerechtigkeit ein. Dabei spielen grafische Drucktechniken eine große Rolle in ihrer schöpferischen Arbeit. In der Galerie sind unter anderem der Grafikzyklus "Weberaufstand" und "Bauernkrieg" zu sehen.

Ergänzt wird die bis zum 2. Dezember geöffnete Ausstellung durch ausgewählte Selbstbildnisse und besondere Einzelblätter aus der frühen Schaffensperiode der außergewöhnlichen Persönlichkeit.



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