Kurort Bad Brambach setzt auf "heilendes Gold"

Investition Staatsbäder GmbH investiert Millionen in Bad Brambach

Bad Brambach. 

Bad Brambach. Die Sächsische Staatsbäder GmbH investiert im Kurort Bad Brambach Millionen in verschieden Projekte. Bis Ende des Jahres 2020/Frühjahr 2021 sollen in Bad Brambach 13,6 Millionen Euro verbaut sein. Geplant sind ein Neubau für ein Therapie-Zentrum am bestehenden Radonbad, die Generalsanierung der Bade- und Saunalandschaft Bad Brambach, der Umbau der Ebenen 1 bis 3 im Therapie- und Wohlfühlzentrum und die Fertigstellung des Therapiegebäudes "Kolonnaden am Teich". Und das schon bis zum Herbst 2019.

Heilquellen sollen verstärkt genutzt werden

Mit der Vermarktung des "heilendes Goldes", das unter Bad Brambach schlummert - die fünf Radon-Heilquellen - möchten sich der Kurort an die Spitze der europäischen Radonheilbäder katapultieren. Bad Brambach besitzt die stärksten Radon-Heilquellen weltweit, die in Form von Bädern und Trinkkuren verabreicht werden. Immerhin werden im Kurort rund 100.000 Radonanwendungen pro Jahr verabreicht. Doch damit stoße man, wie Gernot Ressler, Geschäftsführer der Sächsischen Staatsbäder GmbH, bei der Vorstellung der Investitionen betonte, "an die Grenzen der Kapazitäten".

Nach der Erweiterung hoffe man auf die Verdoppelung der Kapazitäten. Neu im Programm wird die Radon-Inhalation sein. "Am Gesundheitsmarkt besitzt die Radontherapie Bad Brambach im Bereich der natürlichen Heilmittel ein Alleinstellungsmerkmal", betonte Gernot Ressler. Dabei sei die "Wettinquelle die weltweit stärkste Radonquelle, die in ihrer Wirkung außergewöhnlich" sei.