Landschaftansichten im Schloss Leubnitz ausgestellt

Kunst Ralf Juschten aus Plauen lässt sich von der Natur inspirieren

Schloss Leubnitz. 

Schloss Leubnitz. Landschaftsansichten aus dem Vogtland sind gegenwärtig im Kreuzgewölbe des Schlosses Leubnitz ausgestellt. Ralf Juschten aus Plauen holt sich Anregungen in der Natur, aber auch von Fotografien - er fotografiert gerne - oder Bildern und interpretiert dann das Gesehene auf seine eigene künstlerische Art.

Landschaften und Bäume, inzwischen hat er auch die Architekturlinie für sich entdeckt. Etwa 45 Werke des Plaueners, von den Anfängen 2011 bis heute, zeigt er in Leubnitz. Er gehört zu den Mittwochsmalern von Andreas Claviez, die sich regelmäßig im Weisbachschen Haus in Plauen treffen. "Ich male zwar am liebsten allein, aber der Austausch mit anderen ist mit wichtig." Auch von der künstlerischen Leitlinie, die Andreas Claviez aufzeige, profitiere er.

Ein Malkurs zum Geburtstag

Zu seinen Motiven, die er in Leubnitz zeigt, gehören Landschaftsansichten aus dem Vogtland wie etwa von Geilsdorf oder Ruderitz, vom Marktplatz in Cheb, dem Stadtparkteich in Plauen. Eine Landschaft bei Wernesgrün oder das Schloss Leubnitz im Winter zählen dazu. Auffallend sind die Pastelltöne, wobei Juschten es versteht, Stimmungen einzufangen. Egal zu welchen Jahreszeiten, sie finden sich alle auf den Bildern wieder. Und so heißt denn auch die Ausstellung "Landschaftsszenarien im Blickwinkel des Aquarells". Es war das Frühjahr 2011, als er mit dem Malen begann. "Meine Familie hatte mir zum Geburtstag einen Malkurs geschenkt", erzählt er.

Das sei der Anfang und ein Glücksgriff gewesen. Denn dass Ralf Juschten Talent zum Malen hatte, wusste er eigentlich. Doch die Malerei geriet über Jahre in Vergessenheit. Jahrelang hatte er keinen Pinsel mehr angefasst. Ralf Juschten studierte Volkswirtschaft in Berlin, arbeitete bei der Plauener Gardine und ist seit 1992 als selbstständiger Werbekaufmann tätig. Beim Malen, dem wiederentdeckten Hobby, entspannt der Plauener.