Landtagswahl: Kandidaten treten nur direkt an

Demokratie Mitglieder der vogtländischen CDU entscheiden sich bewusst für ihr Vorgehen

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Foto: querbeet/Getty Images

Falkenstein/Dresden. Die Landtagswahlen Anfang September dieses Jahres werfen ihre Schatten voraus. Laut Landtagsabgeordneten Sören Voigt lassen sich die Nominierten der CDU Vogtland nur als Direktkandidaten aufstellen. Neben Voigt betrifft das Frank Heidan, Andreas Heinz und Stephan Hösl. Damit verzichtet das Quartett auf eine zusätzliche Absicherung über die Landesliste. "Es ist von allen vier Kandidaten eine ganz bewusste Entscheidung gewesen", erklärte Voigt. Aus seiner Sicht sei dies auch ein Stück gelebte Demokratie.

Damit stellen sich die aktuellen Landtagsabgeordneten der CDU Vogtland erneut dem Votum der Wähler - ohne Netz und doppelten Boden. Als direkt gewählter Kandidat sei man in der Lage, die Belange der Vogtländer effektiv in die Parlamentsarbeit einfließen zu lassen. Für die Landesliste der Sächsischen Union wurde vom CDU-Kreisvorstand Jörg Schmidt vorgeschlagen. Der 43-Jährige ist Vorsitzender der CDU-Stadtratsfraktion Plauen. Mit diesem Vorschlag wolle der Kreisverband auch ein Zeichen für den anstehenden Generationswechsel setzen. Die Landesliste wird am 19. Januar in Dresden von der Landesvertreter-Versammlung der Sächsischen Union gewählt.