Lang genug ungesund gelebt? Jentschura zeigt Alternativen

Gesundheit Vortragsreihe in Syrau, Falkenstein und Oelsnitz

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Referent Roland Jentschura zeigte in Syrau, Oelsnitz und Falkenstein (im Bild) fast 400 Vogtländern Möglichkeiten auf, wie sie künftig gesünder leben können. Foto: Karsten Repert

Falkenstein. Zucker und Weißmehl bestimmen unser Leben. Wir schütten bedenkenlos Softdrinks, Säfte und Kaffee in uns hinein. Dazu gibt es Fertigprodukte und abgetötetes Essen aus der Mikrowelle. Die Billigfleischindustrie verdient im Vogtland exzellent. Und in Kombination mit viel zu hohem Leistungsdruck kann das nur schief gehen. Denn es gibt noch eine dritte Komponente.

"Wie oft hast du dich heute bewegt", fragte Roland Jentschura in Falkenstein, Syrau und in Oelsnitz nach. Der Wirtschaftswissenschaftler kennt die ungesunden Zusammenhänge, die inzwischen tausenden Vogtländern zu schaffen machen. Offenkundig nämlich gibt es ein großes Problem: Die enorme Masse an Schädlingen, die im Supermarktregal lauert.

Roland Jentschura reist als Referent durch Deutschland. Als Junior-Chef der Jentschura International GmbH hat dieser Mann so einiges zu erzählen. Sein Unternehmen ist erfolgreich auf den Gebieten der basischen Körperpflege und der natürlichen Ernährung. Es stammt aus Münster (NRW) und blickt auf einen drogistischen Ursprung zurück. "Und deshalb kennt dieser Fachmann eben zum Beispiel auch die Wirkung von Schmerzmitteln und Antibiotika, die auf den Körper viel zu oft einwirken", hebt Nicole Fiedler vom Injoy-Fitnessclub in Falkenstein den warnenden Zeigefinger. Der Bedarf ist enorm.

Unser Lebensstil schadet uns

Roland Jentschura spricht überall vor "ausverkauften" Häusern: "Wir haben keine Hemmungen mehr, Chemie in uns rein zu pumpen. Ob Medikamente oder Konservierungsstoffe. Wir krachen uns voll." Zugleich nehmen die meisten Vogtländer die oben aufgeführten Schädlinge gedankenlos zu sich. Das Problem: Einzeln sind diese Inhaltsstoffe, Getränke und Medikamente nicht bedenklich. Als Cocktail aber machen sie auf Dauer unheilbar krank.

"Viele Menschen köcheln innerlich über Jahre in diesem Cocktail. Und je nach Dosis geht es dann ab 40 Jahren los mit sämtlichen Beschwerden", hat Roland Jentschura festgestellt. Es kommt dann zur sogenannten Übersäuerung. "Das Übermaß an Säuren und Giften sorgt für massive Figur- und Gesundheitsprobleme", hat Roland Jentschura nachgewiesen.

Vorträge sollen wach rütteln

In den Injoy-Fitness-Studios in Oelsnitz (140 Zuhörer), Syrau (132) und Falkenstein (120) klebten nahezu 400 Vogtländer an dessen Lippen. Der Diplom-Ökonom wusste nur einen Rat: "Tun Sie was!" Das gilt geraden für denjenigen, der viel sitzt. "Den entscheidenden Reiz zur Regeneration bekommt man über das Training. Denn der Körper baut jeden Muskel gnadenlos ab, der nicht gebraucht wird", warnte Roland Jentschura. Im Studio ihrer Wahl nachfragen, das sollten die Vogtländer. Dort gibt es viele Informationen und jede Menge Trainingsmöglichkeiten.

So sieht es zur Zeit aus

40 Millionen Deutsche sind zu dick. 28 Millionen haben "Rücken". Und 26,5 Millionen leiden unter zu hohem Blutdruck. Verheerende Zahlen. Sie münden unweigerlich in eine Katastrophe. Denn die Statistik sagt: Es wird noch schlimmer! Weil es in unserer Gesellschaft keine Balance mehr gibt zwischen Arbeit, Erholung und Bewegung, hat inzwischen sogar die Bundesregierung eingegriffen. Das Präventionsgesetz wurde am 17. Juli 2016 beschlossen.

Die Bundestagsabgeordnete Yvonne Magwas (CDU) "weiß um den enormen volkswirtschaftlichen Schaden, der gerade im Vogtland droht, wenn die Arbeitnehmer nicht mehr Sport treiben und die Unternehmer nicht in die eigene Belegschaft investieren." Online-Auskunft gibt es unter anderem hier www.bgf-westsachsen.de