Leckereien und mehr beim Herbstmarkt

Fest Heimatverein und Kirchgemeinde luden ein

leckereien-und-mehr-beim-herbstmarkt
Die Langenbacher Landfleischerei bot frische Wurst an. Foto: Simone Zeh

Reuth. Kürbisse, Äpfel, Kartoffeln und jede Menge andere Produkte präsentierte der Reuther Herbstmarkt am Sonntag. Dazu bot die geöffnete Reuther Kirche einen schönen Anblick. Nicht nur wegen der vielen Erntedankgaben, welche die Reuther mit Früchten und bunten Laubblättern, Mehl, Marmelade und vielem anderen nebst Erntekrone gebracht hatten, sondern auch wegen ihrer Sanierung.

Der Erntedank-Gottesdienst am Vormittag stand somit ganz im Zeichen des Dankes für die Wiedereröffnung der Kirche im neuen Antlitz. Pfarrerin Sabine Stepper dankte allen, die in jeglicher Weise zum Gelingen der Innensanierung beigetragen hatten. Den Firmen, Geldgebern und den ehrenamtlich tätigen Reuthern, die geholfen hatten. "Mit Ratschlägen, bei den Reinigungsarbeiten und mit Erntegaben."

Bereits zum Mittagessen zog es viele Gäste in die Jurte im Pfarrgarten, wo Gulaschsuppe gereicht wurde. Die Marktstände, die aneinandergereiht dastanden, luden am Nachmittag zum Bummel, Schauen und Kaufen über den Herbstmarkt ein. Imkerin Rebecca Münnich aus Reuth bot ihren Honig an.

Bei Ingrid Gerisch konnte man an einem Schätzwettbewerb zugunsten der Kirchgemeinde teilnehmen. "Die Leute sollten schätzen, wie viel Gramm die Äpfel im Netz wiegen", erzählte sie. Die Preise für die besten Schätzer hatte sie selbst gesponsert. Die Langenbacher Landfleischerei bot frische Wurst an. Auch vor Ort geräucherter Fisch, vielerlei Früchte und Pflanzen wurden von den Besuchern gerne mit nach Hause genommen.

Die Frischmilch in der Agrarproduktion Reuth war am Nachmittag ausverkauft, wie Roland Rost vom Betrieb sagte. Die erwachsenen Besucher konnten im Pfarrgarten bei der Musik der "Spukteufel" der Lebenshilfe Plauen Kuchen und Kaffee, Waffeln und Bowle genießen.

Die Kinder tummelten sich indes auf der Rutsche, beim Klettern oder auf der Seilbahn. Im Garten der Heimatstube von Klaus Hechler ließ man sich Roster, Steak und kalte Getränke schmecken. Wer wollte, konnte in "Hechlers Heimathaus" eine Zeitreise in die Heimatgeschichte erleben.