Letztes Spiel des Jahres zum Rückrundenauftakt

Fussball-Oberliga VFC am Samstag in Rudolstadt Außenseiter

Plauen. 

Plauen. Gut, dass man beim VFC im herbstlichen Hoch immer auf dem Teppich geblieben ist. Nach der 1:5-Niederlage beim FC Carl Zeiss Jena II beendeten die Plauener jetzt die Hinrunde mit einem Spiel Rückstand auf Platz acht. Kommenden Samstag geht's nun zum Rückrundenauftakt der Fußball-Oberliga zum FC Einheit Rudolstadt. Das Hinspiel hatten die Plauener 0:4 verloren. "Unsere Personalsituation ist die Gleiche wie im Hinspiel, aber wir haben inzwischen 23 Punkte und machen unser Ding", sagt VFC-Trainer Falk Schindler.

Jungs, die sich bis zum Anschlag reinhängen

Er wird wieder mit nur 13 oder 14 einsatzfähigen Feldspielern antreten können. Ab 13 Uhr rollt im Städtischen Stadion zu Rudolstadt der Ball. Es ist lange her, dass man im Vogtlandstadion ruhig weiterarbeiten durfte nach drei Spielen ohne Sieg. Die Leistungen gegen Lok Leipzig (0:1/Pokal), Inter Leipzig (1:1) und Jena II (1:5) waren gut, bessere Ergebnisse möglich. "Der Verein hat sich dafür entschieden, sich keinen teuren, großen Kader mehr zu leisten. Ich bin froh, dass es so ist", sagt Trainer Falk Schindler, obwohl ihm eigentlich ständig vier, fünf Leute fehlen. Die Pleitewelle in der vierten und fünften Liga gibt den VFC-Verantwortlichen Recht.

Mit 23 Punkten stehen die Plauener aus ökonomischer Sicht derzeit so gut da wie seit Ewigkeiten nicht. Denn der Ertrag ist exzellent. "Wir haben tolle Jungs, die keine Millionen verdienen, sich aber trotzdem bis zum Anschlag reinhängen", betont Präsident Thomas Fritzlar. In Rudolstadt sind die Plauener aufgrund sämtlicher Vorzeichen Außenseiter mit Überraschungspotenzial. Denn natürlich ist es kein Zufall, dass die VFC-Kicker in der Tabelle mit einem Spiel Rückstand nur drei Zähler hinter Rudolstadt liegen.

"Unser Gegner gehört als Tabellenvierter zu den Spitzenmannschaften der Liga. Es sollte uns mit Stolz erfüllen, dass wir im Abstiegskampf so nah dran sind", betont Falk Schindler, der sich im Klassement immer ganz sachlich nach unten orientiert. Das macht ihn vor dem letzten Spiel des Jahres aus, den neuen VFC. Verletzt sind weiterhin Marc Schröder und Samba Fatajo.