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Licht und Schatten beim Heimrennen in Mülsen

Motorsport Tim und Niels Tröger in der Arena E im Einsatz

Mülsen. 

Mülsen. Als am vergangenen Wochenende das zweite Saisonrennen des ADAC Kart Masters in der noch jungen Arena E in Mülsen auf dem Programm stand, kamen die Cousins Tim und Niels Tröger aus Plauen bzw. Großfriesen zu einem echten Heimrennen. In drei der sechs Klassen waren insgesamt sechs westsächsische Piloten am Start, von denen Tim Tröger am besten abschnitt. In der Kart-Königsklasse KZ2 belegte er im ersten Wertungslauf Rang vier und durfte nach dem zweiten als Dritter sogar aufs Podest. "Das Ziel ist immer der Sieg, deshalb betreibt man den Sport schließlich. Ich bin aber ganz zufrieden, denn wir waren schnell genug, um mit der Spitze mitgehen zu können. Es hätte vielleicht noch einen oder zwei Plätze weiter nach vorn gehen können, aber die Spitze ist so eng zusammen, da geht es um Nuancen. Das Heimrennen hat viel Spaß gemacht. Schade nur, dass keine Zuschauer erlaubt waren", so der 18-jährige Tim Tröger wenige Tage vor seinem nächsten Wiegenfest.

Niels Tröger hatte Probleme mit der Bremse

Führungsluft schnupperte im ersten Rennen der Klasse OK Niels Tröger. Von Platz vier gestartet, konnte er gleich auf den ersten Metern die Spitzenposition einnehmen und führte mehrere Runden. Später fiel er auf Rang fünf zurück und schließlich ganz aus. "Ich hatte ein Problem mit der Bremse und konnte nicht so schnell fahren, wie es normalerweise möglich gewesen wäre. Zwei Runden vor Schluss ist mit die Kette gerissen." Vom nun ungünstigen 22. Startplatz preschte der seit dem 2. September 18-Jährige bis auf Rang sieben nach vorn und war damit zumindest einigermaßen zufrieden.

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