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Lieblingsstücke der Pausaer Klöpplerinnen

handwerkskunst Pausaer Heimatverein lädt zur ersten Ausstellung dieses Jahr ein

Pausa. 

Pausa. Schal, Bild, Schmuck oder Torte: Es ist alles geklöppelt, was derzeit im Pausaer Heimateck zu sehen ist. "Lieblingsstücke - 10 Jahre Klöppelgruppe in Pausa" ist der Titel der Ausstellung, die eigentlich schon im Frühjahr geplant war, aber wegen der Corona-Pandemie verschoben werden musste. Doch jetzt können die Klöpplerinnen, zwischen acht und fast 80 Jahre alt, doch noch ihre Schau durchführen. Es ist erstaunlich, was man alles klöppeln kann, jedes Teil ist ein Unikat. Fast 400 Exemplare sind zu sehen, wobei man manches - wie vielleicht die geklöppelten Gardinen an den Fenstern - erst auf den zweiten Blick entdeckt.

"Weil ich großen Spaß daran habe"

Petra Haustein aus Pöllwitz, die die Klöppelgruppen leitet, versteht es, die Teilnehmer für die alte Handarbeitskunst zu begeistern. Die Kinder haben zu ihren Exponaten in Schönschrift dazu geschrieben, warum sie klöppeln. "Ich gehe gern zum Klöppeln, weil ich da so viele verschiedene Sachen klöppeln kann", sagt Lucy Zauche (8 Jahre) aus Ebersgrün. Ihre Schwester Nelly schreibt "weil ich großen Spaß daran habe." Und Lina Schmidt aus Pausa kam durch ihre Freundin zum Klöppeln. Und: "Und man kann immer etwas Neues dazulernen." Fünf Kinder gehören zur Kinderklöppelgruppe. Die elf Frauen der Erwachsenengruppe kommen aus Ranspach, Schönberg, Plauen, Kürbitz und Mehltheuer. Sie alle verbindet das gemeinsame Hobby. Sie treffen sich von Oktober bis zum Frühjahr immer mittwochs.

"Klöppeln ist ein langwieriger Prozess", sagt Petra Haustein, die aus dem Erzgebirge stammt. Das lerne man nicht so schnell, und man kann immer weiter dazu lernen. Dennoch lädt sie zur Pausaer Ausstellung nicht nur zum Schauklöppeln ein, sondern ausdrücklich auch zum Probieren. "Die meisten Leute denken, sie können es nicht, es sind zu viele Fäden oder es gibt ein großes Gefitze." Doch man sollte sich einfach getrauen, macht sie Mut.

Die Schau ist am Samstag und Sonntag, 3. und 4. Oktober, von 14 bis 17.30 Uhr geöffnet. Führungen für Gruppen sind zusätzlich möglich (Telefon 036628/79453).



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