Luther, der antijüdische Kirchenmann

Geschichte Ausstellung in Lengenfeld bis 24. Oktober geöffnet

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Die Ausstellung ist bis zum 24. Oktober in Lengenfeld. Foto: Simone Zeh

Lengenfeld. Martin Luther gilt bis heute nicht nur als ein genialer theologischer Denker, Liederdichter und mutiger Reformator der Kirche, sondern auch als ein vehement antijüdischer Kirchenmann. Die gegenwärtige Ausstellung "Ertragen können wir sie nicht - Martin Luther und die Juden" in Lengenfeld informiert über Grunddaten der Biographie Luthers, gibt einen Überblick über dessen Äußerungen zu "den Juden" und ordnet sein Verhältnis zum Judentum in die Theologiegeschichte ein.

Ausstellung im Tischendorfhaus

Ausführlich stellt sie Geschichte und Status des Judentums in Deutschland bis in die Reformationszeit dar. Zur Erinnerung an die Reformation gehört die Auseinandersetzung mit Luthers Judenfeindhaft. Hierzu will die Wanderausstellung anregen, die im Referat für Christlich-Jüdischen Dialog der Ev.-Lutherischen Nordkirche konzipiert wurde. Die Schau kann bis 24. Oktober im Tischendorfhaus besichtigt werden: Montag und Freitag von 9 bis 12 Uhr, Dienstag und Donnerstag von 9 bis 12 Uhr und 15 bis 18 Uhr, Samstag, 14. und 21. Oktober, von 14 bis 17 Uhr, Sonntag, 15. und 22. Oktober, von 14 bis 17 Uhr.