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Mühlenviertel als Marke bekannt

Fremdenverkehr In zehn Jahren gut entwickelt

Das Vogtländische Mühlenviertel, die seit zehn Jahren besteht, hat sich als Marke etabliert und einen Namen gemacht. Es war im Frühjahr 2005, als die Bürgermeister von Syrau, Mehltheuer, Mühltroff, Leubnitz und Pausa gemeinsam mit dem Fremdenverkehrsverein Rosenbach/ Vogtland die Geschäftsstelle des Vogtländischen Mühlenviertels im Schloss Leubnitz einweihten. Damit stellte man den Tourismus auf professionelle Füße. Wie der Fremdenverkehr sich entwickelt hat, kann Tourismusfachfrau Heike Löffler, die als Geschäftsstellenleiterin fungiert, mit Zahlen und Fakten belegen. Das Schloss Leubnitz besuchten im Jahr 2008 insgesamt 930, im Jahr 2013 bereits 2400 Besucher. Das private Musikinstrumentenmuseum zählte 2008 400, im Jahr 2013 500 Gäste. Die Besucherzahlen der Drachenhöhle Syrau konnten in der Drachenhöhle Syrau von 41.000 im Jahr 2008 auf 42.800 im Jahr 2013 gesteigert werden. "Voriges Jahr hatten wir 45.000 Besucher", informierte Heidrun Bauer vom Eigenbetrieb Drachenhöhle. Die Umstellung der Beleuchtung löste vor allem anfangs einen richtigen Boom aus. 5000 Besucher wurden 2014 in der Windmühle gezählt. "Leider registrieren die Einwohner von Syrau das nicht so, meinen, früher gab es mehr Besucher", so Bauer. Aber da wären eben auch die Bedingungen anders gewesen. Auch die Zahl der Fahrgäste bei der Wisentatalbahn hat sich gesteigert. Auch heute. Im Oktober 2008 erhielt das Vogtländische Mühlenviertel Zuwachs, es entstand ein Zweckverbund mit den Gemeinden Weischlitz und Reuth. Dass alle an einem Strang ziehen, sei wichtig, betont Heike Löffler.