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Märtner junior kommt zurück

Trend Immer häufiger wollen die schlauen Köpfe der Region wieder nach Hause

Magdeburg, Lübeck, Dresden. Christoph Märtner hat mehr Zeit in der Fremde verbracht als zu Hause. Denn der Plauener zog als Handballtalent bereits im Kindesalter nach Magdeburg. Es folgten Profitum und Studium. Christoph hat mit seinen nunmehr 21 Jahren also die besten Voraussetzungen, um in der Großstadt klarzukommen. "Ich möchte aber wieder heim. Meine Stadt, das ist Plauen. Ich bin Vogtländer", ist sich der angehende Bauingenieur sicher. Der Student bereitet derzeit für seine Rückkehr alles vor. "Aktuell bin ich neben meinem Studium bereits als Geschäftsstellenleiter in Dresden tätig. Später möchte ich im Unternehmen meines Vaters Juniorchef werden", hat Christoph exakte Vorstellungen von seiner Zukunft. Obwohl in seinem Fall eigentlich alles für eine berufliche Karriere in den Ballungszentren der Republik spricht, kommt das für ihn nicht infrage. Warum? "Weil ich sehe, dass hier im Vogtland und ganz besonders in Plauen ein Leben möglich ist, das ich mir vorstelle", antwortet Christoph. Und der junge Mann sagt: "Ich kenne inzwischen einige Leute, die zurückgekommen sind. Also kann Plauen so schlecht nicht sein." Mit dem Beitritt in die Riege der IHK-Wirtschaftsjunioren bekennt sich Märtner junior "ganz klar" zu den Unternehmen unserer Region. "Ich finde es wichtig, Bürgersinn zu entwickeln. Man kann viel schimpfen oder selbst etwas tun", zwinkert der Handball-Torjäger vom SV 04 Oberlosa. Wenn alles gut geht, leitet Christoph in absehbarer Zukunft das M&S-Umweltprojekt. Dort arbeiten 80 Ingenieure. kare