Märchenhaft: Eine Ausstellung der anderen Art

Kunst Bärbel Bitterlich präsentiert ihre Arbeit

Mylau. 

Mylau. Auf Burg Mylau lockt gegenwärtig märchenhafte Kunst zum Betrachten und Genießen an. Die farbenprächtige und fantasiereiche Malerei stammt von Bärbel Bitterlich aus Schwarzenberg. In ihren Bildern entdeckt man beim genauen Betrachten allerlei Geschichten von kleinen, unsichtbaren Helfern und wenn man noch genauer hinschaut, scheinen die Figuren ihr ganz eigenes Wesen zu entfalten. Einige der Bilder kann man mit einem befestigten Pendel sogar selbst in Bewegung setzen und somit verändern, wie Museumsleiterin Sina Klausnitz den staunenden Besuchern gerne zeigt.

Naturgeister auf Leinwand gebracht

"Ich male gerne die Naturgeister wie ich sie sehe, oder andere kleine Geschichten", ist von der Künstlerin aus dem Erzgebirge zu erfahren. "Auch experimentiere ich mit verschiedenen Malgründen, Farben oder anderen Materialien die sich mir als künstlerisch gestaltbar erweisen." Seit vielen Jahren beschäftigt sich Bärbel Bitterlich mit Malerei, Grafik und Plastik, erzählt auch gerne Märchen. Mit der Zeit schienen die Grenzen zwischen den Gebieten immer fließender zu werden. Sie begannen, sich einander zu durchdringen.

Die Künstlerin sagt: "Märchen sind für mich ein unschätzbares menschliches Gut. Am liebsten erzähle ich nicht so ganz bekannte Märchen, damit die Zuhörer gespannt sein können wie es wohl ausgeht. Dabei habe ich auch bestimmte Lieblingsmärchen, die immer wieder erzählt werden können." Dieses Kulturgut findet sich in ihrer Malereien wieder. Bärbel Bitterlich absolvierte die FSU Jena, speziell die Kunstvorlesungen von Professor Wächter. Und sie schloss ein mehrjähriges Fernstudium für Malerei und Grafik in Hamburg ab. Zur Vertiefung und Weiterentwicklung ihrer künstlerischen Fähigkeiten nahm sie an zahlreichen von Kursen und Fortbildungen teil.