Max will Profi-Drummer werden

Wunderkind Junge aus Markneukirchen trommelt vor 1.000 Gästen als wäre nichts dabei

Als hätte Maximilian Eberl in seinem noch so jungen Leben schon immer an diesem großen Schlagzeug gesessen. So sicher und selbstbewusst setzte sich der Zwölfjährige an das riesige Instrument. Dass im Saal der Plauener Festhalle gerade über 1.000 Gäste das 22. Sternquell-Bockbierfest feiern, störte den Dreikäsehoch aus Markneukirchen nicht die Bohne. "Ich bin es doch längst gewohnt, vor Leuten aufzutreten", schwang der kleine Max den Taktstock. Die engagierte Liveband machte den Spaß gerne mit. Mutti Peggy und Vati Oliver hatten höflich gefragt, ob in der Pause der stimmungsvollen Party nicht eine Showeinlage möglich wäre. Als Max dann wie die Feuerwehr loslegte, staunten selbst die "Stangengrüner Lausbuam". Und nicht nur die Profis waren entzückt: "Der Junge rockt hier mal eben den Saal, nachdem er vorhin schon woanders aufgetreten ist", stand Festbesucherin Ilona Seidel voller Bewunderung vor der Bühne. Nach diesem Überraschungsauftritt musste Max natürlich dem BLICK-Reporter Rede und Antwort stehen: "Ja, es stimmt. Das hier ist heute Abend mein zweiter Auftritt." Zuvor spielte dieser Tausendsassa demnach mit der Schalmeienkapelle Wernitzgrün bei einer Geburtstagsparty in Plauen in der "Alten Feuerwache" auf. Das Zeitmanagement von Mutti und Vati ist ziemlich professionell. Denn an jenem Abend gehörte der Mittelalterverein "Woytelande" zu den Hauptattraktionen des Bockbierfestes. Und mittendrin waren auch dort die drei Eberl's. "Max ist eigentlich ein ganz normaler Junge. Er besucht die Zentralschule Adorf", erzählte Mutti Peggy. So ganz stimmen kann das nicht. Der Vollständigkeit halber muss nämlich noch erwähnt werden, dass Max auch noch im Jugendblas-Orchester Markneukirchen den Rhythmus vorgibt. Wenig überraschend ist an diesem Jungen nur sein Berufswunsch: "Profi-Drummer will ich werden."