Mechelgrün - ein Ort mit Geschichte

Vorstellung Am Wochenende steht die 750-Jahrfeier an

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Zur Festlichkeit hat sich der Ort schick zurecht gemacht. Foto: e-pr

Mechelgrün. Das Örtchen Mechelgrün, das am kommenden Wochenende sein 750-jähriges Dorfjubiläum begeht, liegt ziemlich genau auf halber Strecke zwischen Plauen und Falkenstein an der Bundesstraße B169. Zwei Wahrzeichen prägen den Ort - zum einen die beiden "Halden", die man als spitze Kegel in Richtung Zobes erkennen kann. Dabei handelt es sich um ein Überbleibsel der aktiven Arbeit der SDAG Wismut im Vogtland, die hier nach Uran suchte.

Das zweite Wahrzeichen sind die Überreste des einstigen "Schlosses" in Richtung Theuma, an der Festscheune vorbei. Wer die Ruinen der mittelalterliche Wasserburg ansieht, sollte stets bedenken, dass bis Mitte der 60er Jahre dieses Gebäude vielen Menschen als Wohnraum noch als diente und sogar ein FDJ-Zimmer hatte. Viele gute Ideen, wie bei vielen anderen historischen Objekten in Deutschland, wurden hier in der Vergangenheit vom Tisch gewischt.

Die Chronik der Gemeinde kann von Besuchern gelesen werden

Die Rittergutsgebäude und der Waldteich wurden von der LPG land- und teichwirtschaftlich genutzt. In der Chronik für Mechelgrün, die in diesen Tagen schon fleißig von vielen Mechelgrünern und vielen Interessierten außerhalb, gelesen wird, kann man sehr viel Geschichte und eine Menge Geschichten erfahren.

Diese Chronik ist mit einem immensen Aufwand entstanden. Alles musste inhaltlich gut fundamentiert sein. So sind Archive und öffentliche Stellen angesteuert worden und das Chronikteam fand meist offene Türen vor. Besonders zu erwähnen sind in erster Linie Helmut Zengerling und an seiner Seite Holm Uibrig sowie Steffen Riedel. Mechelgrün, zu dem natürlich Zschockau und der Raum gehören, hat ab 1993 ein großes Wohngebiet am Birkenweg dazu gewonnen.