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Medizin studieren - Auch ohne 1,0-Abi

Vogtlandklinikum Interessierte für neuen Studiengang können sich noch bewerben

Plauen. 

Plauen. "Medizin studieren kann man künftig auch ohne 1,0-Abitur-Durchschnitt." Dorit Wehmeyer ist am Vogtlandklinikum in Plauen zuständig für die Unternehmenskommunikation und Marketing: "Medizin studieren ist der Traum vieler Abiturienten, aber nur für wenige wird er wahr, wenn der geforderte Numerus clausus nicht stimmt. Der Ansturm auf Medizinstudienplätze ist groß und dementsprechend hoch sind auch die Anforderungen an die Bewerber. An fast allen Unis in Deutschland liegt der geforderte Abi-Durchschnitt mittlerweile bei 1,0", schreibt die Pressesprecherin.

Dank einer Kooperation des Helios Vogtlandklinikum in Plauen und der Hochschulmedizin der TU Dresden besteht für interessierte Abiturienten aus der Region jetzt aber die Chance, seinen Schnitt so zu verbessern, um doch noch mit dem Medizinstudium durchzustarten und zukünftig als Arzt im Vogtland tätig zu sein: Brandaktuell gibt es dafür jetzt einen neuen Studiengang, nämlich den des Medizinischen Behandlungsassistenten (MedBa).

Bessere Chancen auf einen Studienplatz

Für den MedBa-Studiengang muss man sich beim Helios-Vogtland-Klinikum bewerben und schnell sein, denn schon im Herbst geht es los. "Im Oktober 2019 startet der neue Studiengang in Chemnitz und das Vogtlandklinikum Plauen ist eines der wenigen Krankenhäuser in Sachsen, die Studenten als Praxispartner unterstützen", fügt Geschäftsführer Ralph Junghans hinzu. Das Studienjahr beinhaltet eine intensive Förderung mit ausgewählten Klinik-Praktika und eine gezielte Vorbereitung auf den zentralen Test für medizinische Studiengänge (TMS). Dass es dieser Test in sich hat, ist kein Geheimnis. Der neue MedBa-Studiengang ist die beste Vorbereitung für den Test und damit sind ideale Voraussetzungen für den Einstieg ins Medizinstudium gewährleistet.

Zugleich bestehen nach erfolgreichem Abschluss des Orientierungsjahres beste Chancen auf einen Studienplatz im Modellstudiengang Humanmedizin, der zum Wintersemester 2020/2021 erstmalig in Chemnitz beginnt. Erwähnenswert: Als Praxispartner fördert das Vogtlandklinikum Plauen die Studiengebühr für diesen besonderen Studiengang zu 50 Prozent. Dorit Wehmeyer ergänzt: "Der MedBa-Studiengang wird in Kooperation mit der Dresden International University und der Hochschulmedizin der TU Dresden zukünftig in Chemnitz ermöglicht."



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