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Mehr Bürgersinn gefordert

Kritik Björn Fläschendräger nimmt Unternehmen in die Pflicht

Oelsnitz. 

Um ein Haar wäre aus der Aktion ein Flop geworden. Björn Fläschendräger wollte nur nachfragen, wie es denn um die Auktion des Chamäleon-Bildes "Madagaskar" steht. Der Radeburger Künstler Wolfram Hentschel hatte das Kunstwerk dem Meistbietenden zur Verfügung gestellt. Als Initiatorin hoffte Petra Adler, dass so möglichst viel Geld für den Oelsnitzer Kindergarten-Förderverein "Kleeblatt" zusammenkommt. "Ich habe vor Ort erfahren, dass es keinen einzigen Bieter gibt", ärgert sich Björn Fläschendräger bis heute. Der FDP-Stadtrat hatte daraufhin symbolisch 66,66 Euro geboten. Er blieb trotz Fristverlängerung der Einzige. "Der viel gelobte Oelsnitzer Bürgersinn geht verloren. Gerade die Unternehmen, die am gedeckten Tisch der Stadt sitzen, sollten auch etwas zurückgeben", scheut sich Fläschendräger nicht, Kritik zu üben. Bürgerliches Engagement zeigte Björn Fläschendräger zur Übergabe dann erneut. "Ich runde auf 100 Euro auf." Oberbürgermeister Mario Horn nahm den Spielball zugleich auf und erhöhte auf 200 Euro. Kleeblatt-Schatzmeister Alexander Roos und die stellvertretende Kita-Leiterin Karola Martens haben nun Airbrush-Künstler Nico Roth gewonnen. Der Adorfer wird für kleines Geld eine Wand gestalten. kare



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