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Sachsen

Mehr Betten fürs Klinikum

Versorgung Patienten zum Großen Teil mit Personal zufrieden

Peggy Uhlmann hat eine Vision. Die neue Geschäftsführerin des Plauener Helios-Krankenhauses will mehr menschliche Wärme im Klinikum einziehen lassen. "Angefangen von Gesprächen mit den Patienten bis zu den Mitarbeitern." Aktuell hat die Chefin bereits strukturelle Veränderungen im Visier. Kaum einen Monat nach ihrem Dienstantritt bemüht sie sich um Fördermittel aus Dresden. Den Antrag hatte ihr Vorgänger schon auf den Weg gebracht. Geplant ist die Erweiterung der Psychiatrie. Weil die psychiatrischen Erkrankungen tendenziell weiter zunehmen, platzt das Haus jetzt schon aus allen Nähten. In diesem Jahr bekommt das Krankenhaus insgesamt 30 Betten zusätzlich. Unterm Strich sind das 620 stationäre Plätze. Voriges Jahr wurden 28 600 Patienten stationär behandelt. Das waren rund 1000 mehr als 2012. Auch die ambulanten Behandlungen stiegen enorm an. Laut Pflegedienstleiterin Cornelia Bremer-Trautner sind weit über 90 Prozent der Patienten mit den Ärzten, Pflegern und Krankenschwestern zufrieden. Die Statistiken resultieren aus einer Patientenbefragung. Jeder dritte Arzt hat seine Wurzeln im Ausland. Ein großer Teil von ihnen stammt aus osteuropäischen Ländern. Für den ärztliche Direktor Oliver Schilling eine normale Entwicklung. "Wir sind froh, dass sie bei uns sind." Obwohl alle über ein Deutsch-Zertifikat verfügen, räumte Schilling sprachliche Probleme ein. Mit der medizinische Sprache und dem vogtländischen Dialekt sei das eben nicht ganz so einfach.