Mehr Polizei-Präsenz auf den Straßen

Innenpolitik Sören Voigt (CDU) gegen Einrichtung neuer Reviere in Sachsen

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Sören Voigt (CDU). Foto: Thomas Voigt

Falkenstein/Dresden. Das Thema Polizeipräsenz in Sachsen war kürzlich Thema in der Plenarsitzung des Landtages. Der Vogtländische Landtagsabgeordneter Sören Voigt (CDU) nahm aktuell Stellung zu einem Antrag der Grünen. Sie forderten die Einrichtung neuer Polizeireviere in allen sächsischen Städten mit mehr als 10.000 Einwohnern. Nach Vorstellung der Grünenpolitiker sollen die Reviere 24 Stunden am Tag mit Beamten besetzt sein.

Polizisten werden auf den Straßen benötigt

Für Voigt und seine Parteifreunde ein Unding. Aus Sicht des Innenpolitikers gehört aber auch zur Wahrheit, dass dies die Einrichtung von weiteren Polizeirevieren in 35 sächsischen Städten mit bis zu 75 Beamten erfordern würde.

Dies seien aber Kräfte, die derzeit im Streifendienst und in Ermittlungen dringend benötigt werden. "Mehr Personal und Polizeipräsenz auf der Straße haben für uns Priorität!", bezog Voigt Position. Künftig wolle man eine flächendeckende Polizeipräsenz in allen Regionen und den Kommunen sicherstellen. Neben zusätzlichen 1.000 Polizeistellen befürwortet Voigt den verstärkten Einsatz von Bürger- und Wachpolizisten. "Unser Fokus liegt auf gut geschultem, gut ausgestattetem und hoch motiviertem Personal."

Antrag abgelehnt

Polizeibeamte müssten bürgernah sein, nachts Streife fahren und auch mal Orte überprüfen, die abgelegen sind. "Neue Reviere stehen in naher Zukunft nicht im Vordergrund." Der Antrag der Grünen wurde inzwischen abgelehnt. Bei einer Befürwortung hätte man nicht unerheblich in die Organisation der Polizei im Freistaat eingreifen müssen."Die bisherigen Stellschrauben, an denen wir gedreht haben, müssen erst einmal greifen."