Minibahn in der Aschkuchenform

Hobby Reichenbacher Bastler bringen mit Kuriositäten zum Staunen

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Mike Döbereiner zeigt die knallrote Propan-Gasflasche mit weihnachtlichem Innenleben. Foto: Simone Zeh

Reichenbach. Mit seinen kuriosen Basteleien bringt Mike Döbereiner aus Reichenbach zum Staunen. Da wäre die Minibahn in der Aschkuchenform aus Aluminium, seine neueste Kreation. "Das ist die Spur 7", erklärt er die kleine Bahn. Eine weitere Minibahn auf N-Spur - die kleinste Spur, die es gibt - dreht in einer Bratpfanne munter ihre Runden. Auf dem Wasserklosett-Becken fährt ebenfalls eine Bahn der Spur N. Und den Reifen eines Mofas S51 umkreist eine Modelleisenbahn der Größe H0.

Ständig hat der Reichenbacher neue Ideen. Gerade jetzt zur Weihnachtszeit. Mike Döbereiner zeigt die knallrote Propan-Gasflasche mit weihnachtlichem Innenleben. Die steht im Schaufenster und zieht schon mal Schaulustige an. Integriert sind die außergewöhnlichen Modelleisenbahnanlagen in die DDR-Spielzeugsammlung der Familie Döbereiner, die gerne in ihr privates Museum in Reichenbach in der Feldgasse einlädt.

Nadine Döbereiner zeigt einen Kaufmannsladen aus den 70er Jahren. Da stehen kleine Flaschen im Kasten, kleine Päckchen mit den Aufschriften Spee, Genol, Eiernudeln und Freitaler Kloßmehl. "Ki-Na hieß die Babynahrung", sagt sie. Dann gibt es noch ein Indianerdorf, Puppenwagen, Pudel und jede Menge anderes Spielzeug. "Es ist auch unsere Kindheit", sagt Nadine Döbereiner. "Wir hatten damals auch schöne Spielsachen und haben sie geliebt." Sie erinnert sich gerne an den Spielzeugofen, in welchem man richtig backen konnte. Mike Döbereiner hatten es Autos wie Langusta, Ferrari oder Jupiter, eine Rakete, mit Fernbedienung ausgestattet, angetan. All das und noch viel mehr ist zu sehen.

Unter Telefon 0162/7235905 kann man sich individuell anmelden. Der Eintritt ist frei, über Spenden freuen sich die Museumsinhaber.



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