Mit "Doppel-Deal" Bus und Tram auch im Vogtland nutzen

Nahverkehr Neuer Haushalt mit rund 57 Millionen Euro bestätigt

Region. 

Region. Der Haushaltsplan des Zweckverbandes Öffentlicher Personennahverkehr Vogtland (ZVV) ist beschlossen. Demnach stehen im kommenden Jahr rund 57 Millionen Euro für Bus und Bahn zu Verfügung. Das sind rund 5 Millionen Euro mehr als 2019. Laut den Verantwortlichen können damit auch Investitionen in Angriff genommen werden. Eines der zentralen Themen ist die Barrierefreiheit im Nahverkehrsnetz. Als wichtig eingestuft wurden zudem Kundenzufriedenheit, Daseinsvorsorge, Nachhaltigkeit, Wirtschaftlichkeit sowie touristische Aspekte.

Einbindung an das Liniennetz der Mitteldeutschen S-Bahn

Zu den geplanten Vorhaben gehört der Umbau des Busbahnhofs Rodewisch und die Erneuerung der Haltestellenschilder. Finanziell unterstützt wird außerdem die Plauener Straßenbahn. Gefördert wird die Anschaffung von 15 neuen Fahrscheinautomaten und die Ausstattung von drei Niederflurtriebwagen mit Anlagen zur Fahrgastzählung. Außerdem soll das Vogtland stärker in den Schienenfernverkehr eingebunden werden. Als Beispiel wurde die Bahnlinie von Stralsund über Leipzig, Plauen und Nürnberg genannt. Außerdem strebt der ZVV die Einbindung an das Liniennetz der Mitteldeutschen S-Bahn an. Auch im kommenden Jahr können Pendler mit dem Tarifangebot "Doppel-Deal" fahren. Es handelt sich um ein Angebot der Mitteldeutschen Regiobahn. Damit ist es Fahrgästen möglich, kostengünstig über die vogtländischen Verbundgrenzen hinaus zu reisen.

Beginnt oder endet die Bahnverbindung in Plauen oder Reichenbach, können Doppel-Deal-Fahrgäste Bus und Tram genauso kostenlos nutzen wie im Verbundbereich Mittelsachsen.