Mit einer Spende zum Lebensretter werden

Blutspende Institut für Transfusionsmedizin braucht vor allem auch Plasma

Großes Lob für alle, die regelmäßig Blut spenden. Beim DRK-Blutspendedienst Nord-Ost läuft es in diesem Bereich vergleichsweise gut. Michael Pflug ist dort seit 15 Jahren als Referent für Öffentlichkeitsarbeit. Er ist zuständig für das Vogtland, den Zwickauer Raum sowie die Altkreise Aue-Schwarzenberg. "Der Bedarf an Blutkonserven kann gedeckt werden. Wo wir besser werden müssen, das ist der Bereich der Blutplasma-Spenden", sagt Michael Pflug. Verbessert hat sich die Blutspende-Bereitschaft vermutlich auch deshalb, weil das Institut für Transfusionsmedizin täglich mit drei Teams in der Region unterwegs ist. "Wir kommen so nah wie möglich zum Spender", verspricht Michael Pflug. Die Termine finden Bereitwillige auf der Internetseite (www.blutspende-nordost.de), wo man lediglich die Postleitzahl eingeben muss, um sich zu informieren und auch alle Fragen beantwortet bekommt. Komplizierter ist es, eine Plasmaspende abzugeben. Das geht nur in der Zentrale in Plauen auf der Röntgenstraße. "Wir benötigen Plasma für die Produktion von Medikamenten, zum Beispiel für Zuckerkranke", verdeutlicht Michael Pflug. Vor allem jüngere Menschen sollten darüber nachdenken, Blutspender zu werden. Ärztliche Tests sind übrigens dafür nicht nötig. kare